Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 66 (1922)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Eine neue Hypothese über den Ursprung des Magén David
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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gonalen System der Pyramide abgeleitet werden könne. Dies' ist zunächst aus Abb. I1 ersichtlich. Konstruiert man in die Pyramide \ erngel Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4 Abb. 5 ׳eine eingeschriebene Kugel und in diese wiederum eine (nach den* Halbierungspunkten־ des Grundkreises orientierte) quadratische, schräggestellte Innenpyramide EFGH—J, denkt man sich ferner auch eine der Ur-Pyramide analoge ״Gegenpyramide‘4 gleichei Größe und entwickelt aus dieser wiederum eine analoge Innen-Gegen- Pyramide von naturgemäß gleicher Größe wie EFGH—J, jedoch auf der Spitze stehend, so entsteht ein Durchdringungsgebilde, das der Laie sich nach Art gewisser Kristalle wird vorstellen können und das N. treffend als ״Spharen-Magen-David‘‘ bezeichnet. Dieses, aus der Ur-Pyramide und Kugel herausgeschält, zeigt Abb. 3. — Legt man nun durch die 3 Punkte KLD (Abb. 1) eine Schnittebene, so erhält man als Schnitt durch die Cheopspyramide das Dreieck KLD (Abb. 2) und EGJ als Schnitt durch die Innenpyramide. — Abb. 2 veranschaulicht nun, wie durch Anordnung der ״Gegen- Pyramide“ und der aus ihr sich ergebenden, auf der Spitze stehenden Innenpyramide sich ein Hexagramm ergibt, das einem Kreise eingeschrieben ist, der sich als Schnitt durch die in Abb. 1 ersichtliche eingeschriebene Kugel ergibt. Die gleiche Figur entsteht natürlich, wenn der — ich darf ihn so benennen — dreidimensionale Magen- - 1 Die Abb. sind von mir nach den Originalen umgezeichnet und für den Laien leichter faßlich dargestellt worden.