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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1920-01-01 · Heft 1 · p. Seite 59

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
64 (1920)
Issue
Heft 1
Article
Wesen und Bedeutung des Dagesch, insbesondere des Dagesch euphonicum
Date
1920-01-01
Page
Seite 59 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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Wesen und Bedeutung des Dagesch, insbesondere des Dagesch euphonicum. 59 40,29 התמלא v. 31,6,26 הלהוכח und zweimal 4 המעט m 16,13. Jech. 16,20 Hierher gehört auch 4 הבמחנים M 13,19, wo ב wegen des folgenden Lippenlauts ein Dagesch lene erhalten hat, s. Dikduke S. 30 und Efodi S. 1731); denn der Nebenton ruht auf לי, nicht auf מ. Beide Methoden haben das gemeinsam, daß sie das Schwa mobile des Anlauts unversehrt erhalten und deutlich zu Gehör bringen. Der Unterschied besteht darin, daß das Metheg der Fragepartikel den Nebenton gibt und eine schärfere Trennung der beiden Bestandteile des Wortes bewirkt, während das Dagesch sie miteinander verbindet und die Tonlosigkeit des ה interrogativum angibt. Eine schwache Betonung desselben wäre nur da zulässig, wo mehrere Silben dem Wortton vorangehen. Die von Ewald (Lehrb. d. h. Spr. § 28) für dieses Dagesch eingeführte Bezeichnung Dagesch dirimens ist ganz unzutreffend, denn es trennt hier ebensowenig wie beim Artikel in הדברים. Man darf nicht glauben, daß die Maßoreten nach Belieben bald die eine, bald die andere Methode anwandten; sie haben die Punktation und auch die Dagesch- und Methegsetzung genau der Akzentuation angepaßt. Deren genaue Beachtung ist zum Verständnis des Textes und zur Erklärung von scheinbaren Widersprüchen und Abweichungen in der Punktation unerläßlich. Denn die Akzentuation ist das getreue Spiegelbild der lebendigen mündlichen Rede. Sie will Ersatz bieten für alle die Hilfsmittel, die dem Redenden zu Gebote stehen und deren er sich bedient, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen und dem Hörer das Verständnis zu erleichtern, für das Mienenspiel, den Gesichtsausdruck und die Handbewegungen, mit denen er seine Rede begleitet und die das, was sein Herz bewegt, offenbaren. Siehe Kusari 11,72. Die Akzente bezwecken und sichern das sinngemäße Lesen, sie verbinden das.^ Zusammengehörige, trennen, was nicht eng ג) Nach dieser Regel ist 1 M. 32,11 כי כמכןלי zu lesen.

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