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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1919-01-01 · Heft 1 · p. Seite 32

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
63 (1919)
Issue
Heft 1
Article
Zur Überlieferungsgeschichte des jüdisch-deutschen Samuel- und Königsbuches
Date
1919-01-01
Page
Seite 32 (sequence 13)
Language
German
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32 Zur Überlieferungsgeschichte des jüdisch-deutschen liegenden j.-d. Textes eine hochdeutsche Ausgabe derSamuelis^ bücher besorgt und in Druck gegeben hat. Das Buch ist 1562 in Ingolstadt von den Gebrüdern Alexander und Samuel Weißen־* horn gedruckt worden. Der Titel lautet: , t)ie $way erften Sudler bet .Küttig / tu old]e Sanuielts genanbt. merbeit / in aitte flotte form begriffen / bie ttit attattt bem Iefer anmutig ift / futtber aucfy ben 23tfclifcfyen £ej;t leid/tert / 1i־nb heffetf oerfte^en lernt / aug bem ^ebraifd?en büd?ftaben mit;fleifj / in unfer• t70d)teütfd? gebracht / burd? paulum Kemiliunt Bomanum, ber Qebraifcfyen fptacfy profefforn ^ü 3n9°lftat. Hier ־wird auf eine Vorlage der hochdeutschen Bearbeitung hingewiesen, aber freilich nicht so deutlich, daß ein Mißverständnis ausgeschlossen wäre. Das hat der literarische Streit zwischen Zarncke und Gosche bewiesen. Zarnckes umständliche Polemik gegen Gosches einleuchtenden Beweis der Priorität der j.-d. Übersetzung wäre unterblieben, wenn er, statt sich an den Wortlaut des Titels zu klammern, die Bemerkung des Autors in der Vorrede S. 5 und den Spezialtitel S. 15 beachtet hätte. Dort heißt es: »Dann Gott hat mir seine gnad verlihen / das ich mein fürnetnmen volbracht habe und das büchlen in unser hochteütsch auß dem Hebräischen büchstabe verändert«. Der Ausdruck veraendern läßt doch wohl nur die eine Deutung für das mißverständliche Hebräische Buchstaben zu, nämlich den Sinn: mit hebräischen Buchstaben geschriebenes Deutsch. In dem Sondertitel aber wird die Übersetzung gekennzeichnet mit den Worten *nach Art der Hebreer in Reimen unnd gesang weiß gestelt«. Daß so nur im Hinblick auf die j.-d. Vorlage, die in der gereimten Rosengartenstrophe abgefäßt ist, gesprochen werden konnte, braucht nicht erst bewiesen zu werden. Es kommt hinzu, daß auch aus inhaltlichen Gründen gar kein Zweifel sein kann, daß P. Aemilius den nur für wenige lesbaren j.-d. Text von 1544 in die Sprache seiner Zeit Transponiert und zugleich transskribiert hat. : Als Probe seiner Arbeit mögen hier zwei. Strophen folgen: 8. Krtna bie; mar umnber fcfyone. / llmtb bar 311 1r>0!getan / Dod? Furtbt i!]r mann (Elf ba na / fein •firibt mit . nit f^cm: (Er wav ain Sentt

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