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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1918-01-01 · Heft 1 · p. Seite 28

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
62 (1918)
Issue
Heft 1
Article
Über einige englische Scholastiker des dreizehnten Jahrhunderts in ihren Beziehungen zur jüdischen Literatur
Date
1918-01-01
Page
Seite 28 (sequence 13)
Language
German
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28 Über einige englische Scholastiker des dreizehnten Jahrhunderts Welt und auf die Erkenntnis von den Ursachen gerichtet sein . . . . und endlich muß sein Denken und Verlangen losgelöst sein von den tierischen Dingen, wie dem Streben nach den Freuden, die das Essen, Trinken und der Beischlaf, überhaupt der Tastsinn bereitet, von dem Aristoteles in der Ethik ausdrücklich sagt, daß er eine Schande für uns sei«. (Guide II, S. 286): »Wenn in einem solchen Individuum, wie wir es beschrieben haben, auch eine möglichst vollkommene Imagination in voller Wirksamkeit ist und der (aktive) Intellekt sich nach dem Maße der spekulativen Vollkommenheit des Individuums auf dasselbe niederläßt, so wird es unzweifelhaft nur sehr außerordentliche göttliche Dinge erfassen, nur Gott und seine Engel sehen und die Erkenntnis, die es erwirbt, wird zum Gegenstand nur wahre Meinungen haben, und eine auf ein gutes Verhältnis der Menschen untereinander abzielende Lebensführung«. Dieser Ansicht des M. schließt sich, allerdings nur was die natürliche Prophetie betrifft, auch Albertus Magnus1) und mit einiger Einschränkung auch Thomas v. A. an2). 9. Ulterius erravit circa divinam potentiam. -Dielt, aliqua esse Deo possibilia, aliqua non; inter quae impossibüia narrat, impossibile esse accidens sine subjecto; et quosdam, quos appeüat separaios, quia dixerunt, Deum hoc posse, dixit, ignorasse viam disciplinalium scientiarum. Haec autem patent 11° libro De Expositione Legum capitulo XV°, Istud praecedit divinam providentiam3). More III, 154) (Guide III, S. 104 fg.) lehrt Maimonides in Übereinstimmung mit Saadja5): »Das Unmögliche hat eine 1) De somno et vigilia III ir. 1 cap. 3 (I S. 95) seq. Vgl. Guttmann, Scholastik, S. 111 fg. 2) Summ, theolog. II, 2 qu. 172 artic. 4, Quaest. disput De veritate qu. 12 (De prophetia) artic. 5, Quaest. disput. De veritate qu. 12 artic. 12. Vgl. Guttmann, Thomas, S. 75 fg. 3) Der Sinn dieser letzten Worte ist der, daß sich bei M. an die Ausführung über Gottes Allmacht (More III, 15) die über die Providenz (More III, 16 ff.) anschließt 4) Nicht II, 35, wie irrtümlich angegeben ist. ö) Vgl. Guttmann, Die Beziehungen der Religionsphilosophie des

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