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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1917-01-01 · Heft 1 · p. Seite 14

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
61 (1917)
Issue
Heft 1
Article
Notizen zur "kleinen Chronik"
Date
1917-01-01
Page
Seite 14 (sequence 8)
Language
German
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14 Notizen zur »kleinen Chronik«. auf den Zusammenhang: Im Jahre 177 seleuc. (= 135)1) starb Chananja, und es starb Matthithjahu b. Jochanan b. Simeon (der Hasmonäer); der Verfasser gibt also eine Art Synchronismus der hasmonäischen Fürsten in Palästina und der Exilsfürsten in Babylonien. Dieser Synchronismus wird noch bei den folgenden 6 Nummern fortgesetzt, d. i, bei Berechja, Ghasadja, Jescha'ja, Obadja, Schemata, Schechanja, d. i. bis zur Zerstörung des Tempels durch Vespasian, da es in Palästina keine jüdischen Fürsten mehr gab. Doch schon bei Schemata, d. i. dem 10. in der Liste, wird bemerkt: »das sind nun 10 Geschlechter«, wonach der 11., als zum Teile schon nach der Zerstörung lebend, offenbar nicht mehr mitgezählt wird. Mit dem Synchronismus folgt aber unser Chronist dem in den biblischen Büchern der »Könige« und der »Chronik« gegebenen Muster, und schon hieraus folgt, daß er bei Nr. 3 und 4, Serubbabel und Meschullam, bei denen er sein חכמים דברוהו nicht' setzt, an keine Exilsfürsten gedacht hat. Serubbabel ist nämlich für unsern Chronisten kein Exilsfürst, sondern Statthalter von Juda, wenn er ihn hernach auch nach Babel zurückkehren läßt. Was aber Meschullam anlangt, so scheint er nur gesetzt zu sein, um die Genealogie der nachmaligen Exilsfürsten zu sichern. 3. Die großen Schwierigkeiten, die Lazarus (S. 20 f.) darin gesehen hat, daß von Chiskija, dem 12. in der Liste, gesagt wird, er sei im Lande Israel auf dem Hügel Arbel begraben worden (ושכיב חזקיה ונקבר בארץ ישראל בגבעת ארבאל), verwandeln sich in nichts. Er selbst kennt bereits das Sendschreiben an die Bagdader Gemeinde, ed. Carmoly (c. 2), in dem es heißt: ומית חוקיה וקברו יתיה בקרית ארבאל מתא דמקרבא לחדקל; so daß augenscheinlich das babylonische Arbela gemeint ist, wie Rapoport ע״׳ם Jigi richtig gesehen hat. Auch bespricht R. (S. 192) die Stelle j. Sota IV, 4, 19d oben: רבי) מר עוקבא חורי בארבלי), wonach also unser wohlbekannter Mar Ukba in Arbela2) seine Schule hatte, und 1) Über die schwankende LA. s. Lazarus 125, A.2 und 160, A. 8. 2) Die Bemerkung Rapoports betreffs der Schreibung א רבי לי hat nichts auf sich, denn erstens steht in ed. Krotoschin ארבלי, und auch

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