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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1914-01-01 · Heft 1 · p. Seite 3

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
58 (1914)
Issue
Heft 1
Article
Hermann Cohens methodische Begründung des Judentums
Date
1914-01-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Hermann Cohetts methodische Begründung des Judentums. 3 seiner Werke sind durchaus nicht geeignet, den feinen und komplizierten Ideen Cohens die wünschenswerte Popularität zu verschaffen. Es scheint, als ob Cohen in seiner Stilart von der Befürchtung geleitet wird, daß seine Ideen durch Popularisierung an Vertiefung einbüßen könnten. Und aus Furcht mißverstanden zu werden, wird man oft unverständlich. Indessen dürfen wir nicht davor zurückschrecken, vielmehr sollen wir uns durch diesen Umstand angeregt fühlen, den Ideengang Cohens zu verfolgen1). J) Cohens grundlegende Werke sind: Systematische Begriffe in Kants vorkritischen Schriften nach ihrem Verhältnis zum kritischen Idealismus. Marburg 1873; Kants Theorie der Erfahrung, Berlin 1871; Kants Begründung der Ethik, Berlin 1877; Kants Begründung der Ästhetik, Berlin 1889; Drei Teile der viergliedrigen Philosophie: *Die Logik der reinen Erkenntnis«, Die Ethik des reinen Wissens«, »Ästhetik des reinen Gefühls«, 2 Bände (sämtl. Verlag B. Cassirer, Berlin); Die platonische Ideenlehre, psychologisch entwickelt, in der »Zeitschrift für Völkerpsychologie« von Steinthal, Berlin 1866; Mythologische Vorstellung von Gott und Mensch, das. 1869; Die dichterische Phan* tasie und der Mechanismus des Bewußtseins, das.; Zur Kontroverse zwischen Trendelenburg und Kuno Fischer, das. 1871; Platons Ideenlehre und die Mathematik, Berlin 1878; Das Prinzip der Infinitesimalmethode und seine Geschichte, Berlin 1883; Von Kants Einfluß aut die deutsche Literatur, Berlin 1883; Leopold Schmidt, in den neuen jährbüchern für Philosophie und Pädagogik, 1896; Zur Orientierung in den losen Blättern aus Kants Nachlaß, in den Philosophischen Monatsheften, 1890, XX; Vorwort und kritischer Nachtrag zu Lange’s Gesch. des Materialismus, 7. Aufl. 1902. Dazu kommen folgende Schriften und Aufsätze jüdischen Inhalts: Ein Bekenntnis in der Judenfrage, Berlin 1680; Die kulturhistorische Bedeutung des Sabbats, 1881; Die Nächstenliebe im Talmud, Marburg 1888; Das Problem der jüdischen Sitlenlehre (Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums, 1899, S. 385—400, 433—449); Liebe und Gerechtigkeit in den Begriffen Gott und Mensch (Jahrbuch für jüdי Geschichte und Literatur, III 1900. S. 75—132); Autonomie und Freiheit (Gedenkbuch zur Erinnerung an David Kauffmann, 1900); Religion und Sittlichkeit, Berlin 1907; Innere Beziehungen der Kantischen Philosophie zum Judentum, XXVIII. Bericht der Lehranstalt für Wiss. des Judentums, Berlin 1910. Das Gottesreich im sozialen Judentum 1913. (Einige kleinere Artikel und Zeitschriften sind hier nicht aufgezählt.) V

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