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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1913-01-01 · Heft 1 · p. Seite 52

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
57 (1913)
Issue
Heft 1
Article
Die karäische Familie Firuz
Date
1913-01-01
Page
Seite 52 (sequence 9)
Language
German
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52 Die karäische Familie Firuz. halten: זד. השפר קדש לד.׳ אלו־,ים אלהי ישראל ית׳ שט׳ לכניסת בני מקרא ישמרם איום ונורא בעיר דמשק שעל נהדי אמנה ופרפר מושבה... הקדישו שזכה בכתיבתו דע׳ הצ׳ דניאל יבמ״י ומ״י <= ישא'ברבה מאת ה׳ וצדקה מאלהי ישעו) מתרפא בלא׳א משה המלמד נביע ותהי השלמת בתיבתו בחדש אלול משנת הת״ם ליצי׳. Diese Handschrift ist äußerst interessant und für die Geschichte des kar. Ritus sehr wichtig, besonders die am Anfang enthaltene Abhand* lung, die eine Art Einleitung zur kar. Liturgie bildet. Sie ist von Margoliouth ediert (JQR. XVIII, 505), der wohl mit Recht Daniel für ihren Autor hält. Von ihm dürften auch die anderen arab. Überschriften und Bemerkungen herrühren. Endlich kopirte er ohne Zweifel noch 6 ms. Br. Mus. 254, fl. das Jehuda Meir Taurizis arab. Komm, zum Buche Ester enthält1), nur nennt er sich hier einfach, ohne jede weitere Zugabe: דניאל בן משה המלמד (s. Margoliouth* Catal. I, S. 194 b). Von Handschriften, die in seinem Besitze waren, sind bekannt: 1. Das bereits erwähnte ms. Berl. 250, das er von seinem Großvater erhalten und das dann ein Erbstück in seiner Familie geblieben ist. Daniel hat da seinen Namen einige Mal eingetragen und nennt sich u. A.: הצעיר מכל בני העיר המתאבק בעפר רגלי החכמים והמלמדים דניאל בכ״ר ודר משה ירושלמי נקאש נ״ע הנודעים בבית פירוז (s. H. B. XX, 85). Es findet sich da auch sein Siegel mit dem Datum 1665, dem frühesten von ihm bekannten; 2. Salmon b. Jerohams Komm, zu den Psalmen, der am Freitag 19. Kislew 1703 contr. (Dezember 1391) kopiert wurde und den er 1676 erworben hat Jehuda Meir starb vor 1646/ denn in einem Briefe seines Sohnes Abraham aus diesem Jahr wird er bereits als verstorben bezeichnet (Neubauer 140 1. Z.). Sein Komm, zu Ester befindet sich handschriftlich noch in Budapest im Nachlasse Kaufmanns (in Weisz* Katalog 29® irrtümlich Salmon beigelegt; vgl. dazu Richtmann in Magyar-Zsidö Szemle 1909, S. 13—34). Über Jehuda Meir s. noch Pinsker 143. 150; Fürst II, 288; Gottlober 174; Neubauer 25; Stein•־ Schneider, H. B. XX, 71; Arab. Lit. d. Jud. 212 und Monatsschrift 1905, 494; Poznanski, REJ. 41, 308 (wo 1. XVII anst, XV. Jahrh.).

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