Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die karäische Familie Firuz
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 2)
- Language
- German
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Die karäische Familie Firuz. 45 in der zweiten Hälfte des XII. Jahrh. gelebt hat, so gehört auch Müsa in dieses Jahrhundert. Auch für das folgende XIII. Jahrh. lassen sich vielleicht Vertreter dieser Familie nachweisen. 2. Abraham b. Salomo b. Samue 1 b. E1 i a b. Aron b. I sak b. E1 ia הנודעים בבית פירוד besaß ms. Br. Ms. 296 (Jefet zu Hiob, Teil il), sein Bruder 3. Elia b. Salomo etc. — ms. Br. Ms. 284 (Jefet zu Jeremia) und dessen Sohn 4. Samuel b. Elia etc. — ms. Br. Mus. 295 (Jefet zu Hiob, Teil I). Alle diese drei Handschriften stammen nach G. Margoliouth aus dem XV. Jahrh. Wenn nun die erwähnten ihre erste!.! Besitzer gewesen sind, so gehört ihr Urahn Elia, im 6. resp. 7. Geschlecht aufwärts, dem XIII. Jahrh, an. Der nun genannte Elia ist wahrscheinlich identisch mit 5. Elia b. Salomo F., von dem sich in einer Sammlung kar. synagogaler Poesien aus Egypten (s. Pinsker 125) ein Pijut findet, mit dem Anf. אלהי בקראי לך הטה אזנך und mit dem Akrostichon אליהו בן שלמה פירוז קראי חזק. Von einem ß. Elia בבצה F irüz findet sich in derselben Sammlung ein Pijjut, beg. אל נורא במהרה. Nach Steinschneider (JQR. XII, 204) ist בבצה kaum ein Namen, vielmehr eine Abbreviatur oder Akrostichon1 2 * * * *), also ist auch er vielleicht mit dem unsrigen identisch8). Wir haben weiter einen 7. Esra b. Elia F., von dem sich im kar. Gebetbuch (ed. Wilna III, 323) eine ‘Akeda, mit dem Anf. עטים יהודון* אדון שמים und mit dem Akrostichon עזרא בן אליה חזק findet. Ob er vielleicht ein Sohn unseres Elia gewesen? ג) Nämlich ...*ברנן p, aber was bedeutet בדנך? Ein ähnlich klingender Namen ist David ha-Kohen b. בבש, der ebenfalls liturgischer Dichter gewesen (s. Pinsker 138; JQR. N. S. I, 246), und der in Kaffa am Mittwoch 23. Ijar 1082 gestorben sein soll (s. Firkowitsch, 21 אבני וכדוןs, nr. 2). 2) Ms. Berl. 193 A enthält unter nr. 55 einen Pijjut, mit dem Anf. מתי אלי תשלח גואלי אל עמך בחמלה und dem Akr. אליה פירוז, und unter nr. 56 einen solchen mit dem Anf. אשריכם זרע ישרים אם תאבו ושמעתם und dem Akr. אליהו פירוז חזק. Wahrscheinlich ist auch sein Autor Elia b. Salomo Firüz.