Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 56 (1912)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 110 (sequence 4)
- Language
- German
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110 Besprechungen, S. 479 Z. b: h i m o s ist nicht Blutstein. Die Stelle ist WZ. KM. 189 25, erklärt. S. 506. »Eine flüssige Arznei hieß s c h i q j ä n ä.« Einen solchen Singular gibt es trotz unserer WBB. nicht. Lies: s c h a q j ä pl. schaqjäne. Auch Jastrow 1622 hat für den Sing, keinen Beleg. S. 506. Das Heilmittel sam ist semitisch, der Schreibstoff sam aber ist Lehnwort aus cr»r?^oc. Krauß, LW. II. 398. S. 507. samthar ist nach dem Syrischen samthere zu bestimmen. REJ. 29, 290. S. 514. Z. 2 v. u.: sipuqa ist zu streichen, da nur םפוסקא richtig ist. Syrisch heißt; מפופקא Kleienmehl Pers. sapusak. Fleischer zu Ly III, 726. S. 540. Dädäim wird nicht durch Gerste erklärt, sondern durch סעדי, das Cyper us bedeutet und mit dem daneben genannten sigle identisch ist. Aach Zürgelbaum, Celtis wird für düdäim gesetzt. Ein Stück m e s, Celtisholz, als Amulet ZDPV. XII, 207. S. 563. Die Prostituierte: n o c h r 1 j j a, Ausländerin: L. Löw, Ges. Sehr. III, 133!_ S. 576. Die Übersetzung: »auch sie beide« Dt. 23, 19 גם שניהם ist, obwohl auch Kautzsch sie hat, agadisch. Das Richtige hat Biur zur Stelle. S. 605. »Erhängter« ist falsch. Die richtige handschriftliche LA. ist נשלה WZKM. 25, 193! S. 208. Note 5. משקרי ZA. 23, 284! * * # S. 256. Für gannach, Rastrieren, Bm. 90b ist Ms. München ומזין zu lesen. Jastrow 259 מגווזין. S» 311. Note 8: »monine — Fisch, bei Löw, Aram. Fischnamen nicht verzeichnet.« Ich habe מרכיבי vor Jahren ZDMG. 37, 470 besprochen und aus dem syrischen maj nüne und den GAd. Geonlm Harkavy 184, Cassel 42a nachgewiesen, daß es kein Fischname ist. S. 324. okseliih ist vexillum, wie ich bei Krauß, LW.II, 598 gezeigt habe. Dazu jetzt noch Mechilta Hoffm. 93, MSGWJ. 49, 674 OUS^tXXa'TlüiV 0C£. S. 325. <pQ)coc ist aus פוך entlehnt. S. 328. Note 5; Snh. 17 b (nicht a) für pira lesen 2 mss. richtig פירוה (S. auch R. Chan, zur Stelle) es heißt also: Obstarten. S. 348. Zeile 3 ff. t i n a (1. tinnä) »Eifer« hat mit t i n ä, dem »essenden Wurm« und mit dem lat. taenia durchaus nichts zu tun.