Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 53 (1909)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Vorarbeiten zur "Germania Judaica" II.
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 102 (sequence 13)
- Language
- German
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102 Vorarbeiten zur »Germania judaica«. II. *«) Remling, Geschichte der Bischöfe zu Speyer I, 180. 233.237. 242 u. öfter. 1T) Schaube, S. 57. Harster, S. 3, 4. Rietschel, S. 129. In Worms erst 10 Jahre später, für Mainz fehlt eine bestimmte Nachricht (Rietschel, S. 129). Vielleicht hängt mit diesem Entwickelungsgang gar die Reihenfolge im Akrostichon שו״ם zusammen. 18) Geißel, Der Kaiser-Dom zu Speyer, S. 49. 19) a. a. O., S. 39. 20) Nizzachon vetus, ed. Wagenseil, S. 41 zu Exod. 40, 35. 21) Zunz setzt seine Anwesenheit in Speyer »um das Jahr 1050« (z. Gesch. 85), nicht etwa weil er meint, daß in diesem Jahre die Unterredung stattgefunden habe, sondern weil er mit Recht annimmt, daß der Jude, den der Kaiser anredete, wohl schon eine längere Zeit ansässig gewesen sein wird. a2) Die Meinung Epsteins, daß diese Nachricht, wie »alle über Speyrer Juden vor 1084 richtig gestellt oder einfach zurückgewiesen werden« müsse (Epstein, MS. 1897, S. 41, Anm.) scheint weit über das Ziel hinauszuschießen. 23) S. S. 97, Nr. 1. 24) Hilgard, 1, 11, Nr. 11. Reg. 168. Remling I, 310. Wiener in der MS. 1863, S. 174 ff., Stobbe, Die Juden in Deutschland, während des Mittelalters, S. 9. Breßlau in H. B. XI, 47. Epstein a. a. O. S. 27. Carlebach, S. 13 ff. a5) Es ist das Verdienst Epsteins, diese Tatsache festgestellt u. so den fragmentarischen Bericht (Qu. II, 31) im Allgemeinen richtig interpretiert zu haben. Ich notiere nur noch, daß die Textüb ei lief erung das. ZI. 9, wo das Subjekt, etwa ההגמון, fehlt, sehr mangelhaft, daß ZI. 13 hinter ימים על ימים zweifellos eine größere Lücke und ZI. 20 natürlich הארון (statt הארץ) ZU lesen ist (vgl. auch MS. 1897 S. 30 ff.). Nur geht er m. E. viel zu weit, wenn er die Mainzer Ankömmlinge für die ersten Speyrer Juden halten und alle entgegenstehenden Nachrichten kurzer Hand als unglaubwürdig hinstellen will. 26) Die Wendung der Urkunde ». . . putavi milies amplificare honorem loci, si et judeos colligerem« schließt (gegen Epstein a. a. O. S. 38) die frühere Anwesenheit der Juden in Speyer nicht nur nicht aus, sondern beweist sie vielmehr. Wäre von einer ganz neuen Ansiedelung die Rede, so hätte etwa »advocarem« oder »arcesserem« oder dgl. gesagt werden müssen. Auch hat Wiener »honorem loci« ganz richtig verstanden, indem er loci auf Altspeyer bezogen wissen will, wie denn auch Jaffe (im Orient 1842, S. 367), der »loci« mit »Ortes« übersetzt., nichts anderes,zu meinen braucht, da er bekanntlich in seiner präzisen Weise nur den Text seiner Urkunde mit