Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 53 (1909)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 71 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2829132-2829819-2829821-2846595--36778-2846686- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Die Stellung des Simon Durätt in der jüd. Religionsphälos. 71 wiederholt, kann er aber auch ttieht dein Zufall zugeschrie- Ufefi werden; er!MUß deshalb als eine auf die Erhaltung der Welt äbzieietide Wirkung Gottes betrachtet Werden, die iri einer deiti örtlichen ürid zeitlichen Bedürfnis entsprechenden Ordnung eitttriti1). U. 2. im Tierreich öfferihart Sich ääs Walten der göttlichen Vorsfehüng darin, däß jedem der Tiere die zu Seiner Ernährung uüd zur Erhäitünf der Gattung erforderlichen Gliedmaßen Verliehen sind. Die Raubtiere, die sich nicht vört Pflanzen, sondern vön Fleisch nähren, Sind mit Krallen aüSgestattet, rriit denen sie die zu ihrer Ernährung erforderlichen Tiere erdrosseln können, und mit einem Gift, das sie ihren Opfern bei der Erdrosselung einflößen und das dazu dient, das Fleisch gar und für Sie genießbar zu machen. Die grasfressenden, mit Hörnern versehenen Tiere, die am Oberkiefer keine Zähne haben, weil die Natur den dazu erforderlichen Stoff zur Bildung der Hörner verwendet hat, sind, da sie wegen der dadurch vermindeten Kaufähigkeit einer verstärkten Verdauung bedürfen* als Wiederkäuer geschaffen* damit die erste Verdauung durch die zweite vervollständigt werde. Die Hälslänge des Kameels ist der Schenkellänge ptoportioniert, um ihm das Erfassen der Nahrung zu erleichtern. Bei den Tieren, die, wie die Fische und Vögel, ihre Nahrung leicht finden* geht] die Verdauung Schnell, und bei dehen, die, wie die Hunde, sie minder leicht finden, geht sie längsanier von statten. Der Ameise, die den ganzen Winter in Erd- und Felsenlöchern zubringt, ist der Trieb eingepflanzt, *) E. Hk., cap. 14. Albo IV, cap. 8, S. 182ä: Jö והראיה השנית הענינים הכוללים היא הראיה הלקודוה ממציאת המטר, das.: ואי אפשר לייחס היות אל הטבע, לפי שאינו דבר מתמיד על אופן אחה בכל שנה ושנה בזמן אחד, כמו שהוא רת׳ענין בדבריים הטבעיים, אבל בא בזמנים ׳מתדולפים ובפנים שונים וכו׳ וגם אי אפשרי לייוזם היותו על המקירד!, שהדברים המצריים א־יינם תמידיים באופן שישולם בהם קיובו המציאות בזה זזאופן השלם הנראה לחוש, ואהה שאינו ממנהג נשאר שיהיה ברצון זיזהוצה, הוא האל יתברך rth ,הטבע ולא על הצד מקרה המשגיח במין האדם♦ Auch die Belege aus Bibel ürid Talmud sind zum Teil Duran entlehnt.