Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 1 · p. Seite 70

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 1
Article
Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie
Date
1909-01-01
Page
Seite 70 (sequence 25)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2829132-2829819-2829821-2846595--36777-2846685
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

7D Die Stellung äes Simon Dura« in der jüd. Religionsphilos. II, 1. Was die Beweise betrifft* die Sich auf das Wirket) Gottes in der Welt im Allgemeinen beziehen, so hatte Duran schön in der Vorrede Züin Hiobkomffientär darauf hingewiesen, daß die Sammlung des Wassers und seine Vereinigung an einer bestimmten Stelle und das dadurch bewirkte Hervöftreten des trockener! Bodens sich weder als eine Wirkung der Natur noch als eine solche der Gestirne erklären lasse, sondern als Beweis für eine von Gott ausgehende Schöpfertätigkeit und für das Walten einer göttlichen Vorsehung anzusehen sei1). Wie die Entstehung der Dinge eine göttliche Schöpfertätigkeit voraussetzt, so läßt sich auch die Erhaltung der Dinge nur durch das Walten einer göttlichen Vorsehung erklären. Ein Zeugnis dafür ist z. B. der Regen, der, zur ErhältUhg der in dieser Niederweit herrschenden Ordnung notwendig, sich doch nicht als eine Wirkung der Natur erklären läßt, da er nicht, wie der Wechsel vön Tag und Nacht und wie die Bewegung der Himmelskörper eine stetig wiederkehren de* sondern eine in ungleichmäßigen Unterbrechungen eintretende Erscheinung ist. Als Etwas, wa§ sich immer wieder aufs Neue שהיא מצד הנותן הנה היא על כ׳ פנים, האחד מצד הכמת האל ויכלתי הוא על זה הדרך. משכל ראשון הוא שהש*י ראוי שייחסו אליו כל מיד השלמיות ויסולקו ממנו כל מיני החסרונות. ומאשר נראה שהוא שלסות אל האדם שישגיח במעשה י1יו באופן שידענו אל תכלית שלמותו, ואל האדין צ׳ב שישדדו במונהגים מאתו להנהיגם בצדק ובמשפט, ואם לא יעשה כן יהיה זה חסרון בחוק האדם ובחוק האדון... ואחר שהוא יתברך חכם לב ואמיץ כה, כמו שאמר איוב עצמו, הנה הוא בעל .היכולת הגמור, ואי אפשר אסכן שיהיה בלתי משגיח להיותו לואה^ובלתי מספיק ובו׳ Einige andere minder erhebliche Entlehnungen Albos lasse ich hier unberücksichtigt. J) Vorrede zuin Hiobkomtti., S. 4b. Vgl. M. A., S. 9 a, 96a. Aibo IV, cap. 8, S. 181 b:הראיה הראשונה היא הלקוחה מהגלות היבשה.. י הנה מהגלות היבשה יש להביא ראיה, שהעולם נברא ברצון רוצה, וזה שכפי טבע היסודות היה ראוי שתהיה הארץ מכוסה ביסוד המים, שלא ימצאו צמחים ולא בעלי חיים, והגלות היבשה היא ראיה על רצון רוצה מכריח הטבע לעשות רצונו, Dieses Argument findet sich auch bei Gersonides, Miichamot VI, 1, 13, auf den wohl auch Duran hinweist mit den Worten (Hk., S. 5 a): .וכבר זכר זה אחד מגדולי הדור שלפנינו ז״ל

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.