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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 1 · p. Seite 44

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 1
Article
Agada bei Philo
Date
1909-01-01
Page
Seite 44 (sequence 17)
Language
German
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44 Agada bpi Philo. archen zu einander. So sagt er dp Abr. § 49, rujcbdßni er iip allgemeinen ypn dir Trias der Patriarchen gesprochen: qIj piv oüv ^ist^voj^sv sxowttos i(p’§v xcr.i xq «üto xiXqz E7:s1Y%svp4 atjfbs ä/tpijiEPTepov spoöpisv, d. i. jeder ,der Patriarchen hat seine besondere Aws?e*chnung, auf ein und dasselbe Endziel aber gphf jfir »Bestreben«, was eben die Kontinuität bßdejitet Weiter ist 65 von Interesse zu sehen, was PbÜP auf die Frage, auf Wese der erste der Patriarchen, Abraham, zur Erkenntnis Gottes gelangt ist, ftir Bescheid haf? eine Frage, die die palästinensische Schriftfprsehung, und erst recht die alexandrinische beschäftigen mußt®. Die Lösung, die sie beide geben, darf freilich nicht entfernt Ansprneh darauf njaghen, eine wissenschaftliche Lösung der Frage, ,die mit dem anderen und noch schwierigeren Problem, dem von dein Ursprung des israelitischen Monotheismus, zusamnienhängt, sein zu wollen. Immerhin aber interessiert es, fftr die Agada an erfahren, wie diese sich die Sache zurechtgelegt hat• Die palästinensische Schriftforschung bietet in dieser Bpziehnng eine ganze Anzahl von Agadoth, durch die allp der Qecianke geht, daß Abraham durch eigenes Ngch? denken auf den Gedanken des einen, ewigen und unsichtbaren Gottes gekommen sei. בן ארבעים ושטונה שנה הכיר אברהם את בוראו sagt ein Autor Midrasch Ber. r. c. 30, ein anderer gar בן גי שנים חפיר א׳ את בוראו ובו׳• Nicht anders Philo, nur daß er den inneren Prozeß des Fortschrittes von niederer zu höherer Erkenntnis Gottes bei Abraham erkennen läßt, ihn aufs deutlichste veranschaulichend, de Abr. § 15. Er läßt ihn mit Vergötterung der Gestirne beginnen, wofür er d|e plausible Erklärung gibt, im Lande der Chaldäer geboren, habe Abraham zunächst gar nichts anderes als Sternanbeter sein können. Dann, meint er, sei es wie innere Erlepchtung über ihn gekommen, und wie im überirdischen Glanze habe er die wahre Gottheit geschaut; den bisherigen Irrtum gewahrend, sei er diesem Abglanz von Göttlichem fortan nachgefolgt, dann habe er sie wie einen

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