Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 52 (1908)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Vorarbeiten für die badische Judengesetzgebung in den Edikten 1807 - 1809
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 78 (sequence 13)
- Language
- German
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78 Die Vorarbeiten für die badische Jndengesetzgebung. geschehe. Die Juden seien unverbesserlich. Die Gründe liefert das vierte Stück des »Journals von und für Deutschland« 1790, Gedanken über die neuen Vorschläge zur bürgerlichen Verbesserung der Juden. Die Speisegesetze, Sabbathe, Feste, der unruhige Geist, der nicht zum »Sitzleben« geeignet ist, Erziehung zu Betrug und Schalkheit,' Haß gegen Christen usw. »Sie glaubten, eine vorzügliche Nation zu sein, und daher ruhe ihr Stolz, der ihnen nie zulasse, sich gehörig in die Ordnung zu fügen«. Sie würden bei weiteren Nahrungsquellen sich zu sehr vermehren, weil sie viel Kinder für einen Segen halten. Die Versuche Kaiser Josefs seien verfehlt gewesen. Ith Gegensätze befürworten Schlosser und andere, daß sie Wissenschaft, Kunst und HandWerk lernen sollen. B a u m ga e r t n e r bestreitet, daß die Lust zu schweren Arbeiten fehle. Sie seien nur nicht daran gewohnt. Ihre Religion verweichlicht Sie nicht, sondern übt sie im Mäßigsein. Mit ihrem Stolze habe es gute Wege. Die Geschichte lehrt, daß die Juden sich immer als friedliche und ruhige Bürger im Ganzen betragen haben. Die Brunnenvergiftüng sei ünerwieSen, eine Beschuldigung, von Haß und Aberglauben erzeugt. Wie aber niemand aus seiner Zeit hinaus känri, wird dadurch bekundet, daß der wohlgesinnte Mann sich nächzuWeisen bemüht; die Vermehrung der Juden werde durch die neue Gestaltung nicht gefördert werden. Die Ärmsten vermehren sich am meisten. »Die Nachteile, die dbm Staat aus der dermaligen schlechten Beschaffenheit der jüdischen Nahrungsart erwachsen, sind erwiesen und hiahhichfäitig. Die Besorgnisse, die sich auf eine zukünftige alizdgröße Verlneh ruhg der Juden gründen; Sind unerwieSen, unwahrscheinlich und unmenschlich«. Nur die mit der innern Konsumptionsich befassenden HänäWerke sind übersetzt. Die spekulativen, die Absatz ins Aüsländ suchen, fehlen zürhr Teil gähziictt; Dähn nennt er16Ö;großeriteilS unzünftige Öewerhe: ßäindfähef, Hütmächer; Stahlarbeiter, Feilenhaüer, Vergolder etc., von denen dO ׳im Lahde nicht’ vorhanden