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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1907-01-01 · Heft 1 · p. Seite 65

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
51 (1907)
Issue
Heft 1
Article
Die Kaufmann'sche Mischna-Handschrift
Date
1907-01-01
Page
Seite 65 (sequence 12)
Language
German
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Die Kaufmännische Mischna-Handschrift. 65 5. Kodascbim: Sebachim, Perakim 14, Menachoth1) 13, Schechitath Chullän2) 12, Bechoroth. 9, Arachim3) 9., Temura4) [7], Me'ila [7], Keritoth5) 6 (im Texte selbst, ebenso wie in L. steht K. vor Me'ila), Middoth 5, Tamid 6 (nicht 7), Kinnim 3. (Die Gesamtzahl der Perakim ist hier nicht angegeben, wohl darum, weil der Kopist gerade am Ende der Seite angelangt war und den folgenden Seder oben an der Spitze der neuen Seite beginnen wollte. Wir addieren 85, oder, wenn im Sinne des Kopisten Temura und Me'ila je 6 Perakim zählen sollen, 83). Ein sonderbares Vorgehen des Kopisten mag hier angemerkt werden, ln der Liste zu Seder Kodaschim hat er viermal Gelegenheit die Zahl 6 zu erwähnen; er erwähnt sie zu Temura und Me'ila in der Form אשתה, zu Kerithoth als שיתא und zu Tamid als אשתא. Daß er die Form mit א prostheticum (s. Levy, Chald. Wb. I, 74) vorwiegen läßt, verrät meiner Ansicht nach den Italiener, denn vornehmlieh den Italienern beliebte es, dem S-Laut einen Vokal vorzuschlagen6). Im Texte der Mischna selbst verrät sich diese Neigung durch Formen, wie אשטרות Gitt. 1, 5; Baba M. 4, 9; Schebuoth 6, 5 והאשטוות (Lowe אכרוב ,(השטרות Schebiith 9, 1 K. und L. (Agg. כרוב). ג) Aufschrift מיגחות, aber im Text מבח1ת. 2) שחיטת חולין (im Gegensatz zu שחיטת קלשים Sebachim) in K. auch in, der Aufnnd Unterschrift, in L. nur in der Aufschrift, als Unterschrift nur זזולין* Derselbe alte Name auch in Ms. Wien der Toseftha. 3) ערכים auch in L. 4) Im Ms. steht אשתה (s. darüber weiter im Texte), wie auch zu folgendem Meila. Das ist ein Irrtum, denn in der Unterschrift hat Temura richtig 7 und auch Meila 7 Perakim (in L. hat M. 6 Perakim). 5) Im Texte der Mischna Kerithoth 1, 1 ist übrigens כרית1ת punktiert (Karethoth), doch beweist die Punktation für die Intention des ersten Kopisten nichts, wie bereits gezeigt wurde. 6) Vgl. Lehnwörter I, 137. lonatsschrift, 51. Jahrgang 5

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