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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1907-01-01 · Heft 1 · p. Seite 4

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
51 (1907)
Issue
Heft 1
Article
Zur Geschichte der "Monatsschrift"
Date
1907-01-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4 Zur Geschichte der Monatsschrift. schichte der Halacha, und der mosaisch-talmudischen Rechtsentwiekelung, denen selbstverständlich der größte Teil seiner eindringenden Untersuchungen gewidmet war, schrieb er — um aus der Überfülle nur einiges hervorzuheben — eine zusammenhängende Reihe von Artikeln über jüdische Religionsgespräche, stellte er eine Gallerie angesehener für Glauben und Glaubensgenossen wirkender Juden undjeine andere jüdischer Reisebeschreiber zusammen, sammelte er Nachrichten über die Juden in China und in Amerika, beteiligte er sich lebhaft und erfolgreich an der Entzifferung und Deutung phönizischer Inschriften, übersetzte und exzerpierte er für seine Leser umfangreiche Abhandlungen »der Revue des deux mondes« und des »Journal asiatique« und schrieb ausführliche Rezensionen über allerlei Bücher exegetischen, historischen, homiletischen und pädagogischen Inhalts und in all diesem Reichtum kaum ein Notizehen, dem der Leser nicht Anregung und Belehrung zu verdanken hätte. Es genügt die statistische Tatsache, denn mehr kann bei dieser Gelegenheit kaum gegeben werden, daß er von 51772 Druckbogen, die seine 17 Jahrgänge umfassen, 2039 Seiten oder 12772 Bogen, d. h. fast genau den vierten Teil, selber geschrieben hat. An Gediegenheit und Gewissenhaftigkeit der Forschung überragte ihn kein Einziger seiner Mitarbeiter. Einer aber übertraf ihn wenigstens an Umfang und Leichtigkeit der literarischen Produktion, ohne zugleich in den anderen Stücken wesentlich hinter ihm zurückzubleiben. Das war sein Nachfolger in der Redaktion H. Graetz. Von den 684 Bogen, die er herausgegeben hat, hat er selbst mehr als den vierten Teil, 2864 Seiten oder 179 Bogen . verfaßt. Und unter den Beiträgen beider großen Männer befinden sich zahlreiche Abhandlungen deren Ergebnisse für die Wissenschaft fast allgemein als endgültig maßgebende und das Gebiet erschöpfende Auskünfte angesehen werden. In himmelweitem Abstand hinter diesen Enakshindern bleiben die Pygmäen des folgenden Geschlechts

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