Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 51 (1907)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Zur Geschichte der "Monatsschrift"
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Zur Geschichte der Monatsschrift. 5 zurück. Die späteren drei Herausgeber haben gemeinsam kaum hundert Druckbogen (31-j-34־j-34) beigetragen und sind dabei nur von zweien ihrer Mitarbeiter (Joseph Perles mit 41 und Wilhelm Bacher mit 44 Bogen) übertroffen und von anderen (Jakob Guttmann mit 33, Heinrieh Groß mit 31 und Moritz Güdemann mit 26 Bogen) im Großen und Ganzen erreicht worden. Kein Wunder aber, daß den beiden Geisteshelden Frankel und Graetz, als sie ihre Tätigkeit begannen, sich schnell ein stattliches Aufgebot von Mitstrebenden zur Verfügung stellte. Die tüchtigsten Vertreter der Wissenschaft des Judentums, die es in der Mitte des 19. Jahrhunderts und spätergab, laute Männer glanzvollen Namens, brachten mehr oder minder regelmäßig ihre gelehrten Beiträge herbei. Es kamen 1852 Bernhard Beer, David Ca s sei, Saul Isaak Kaempf, Wolf Landau und Senior Sachs; 1853 AdolfJeilinek, Meier Wiener und Joseph Zedner; 1854 Eljakim Garmoly, Lewi Herzfeld, David Oppenheim, Jakob Reäfmann; 1855 M. Joel, Raphael Kirchheim, Jacob Levy, Ad. Schmiedel, Bendict Zucke r m an n; 1856 Salomo Joachim Halb er stamm, Meier Kayserling, L. Lewysohn; 1857 Leopold Dukes und Lewi Saalschütz; 1858 Ernanuel Hecht, Marcus Jastrow und Gerson Wolf; 1859 Lazarus Adler; 1860 Bernh. Zomber; 1862 Abraham Berliner und außerdem etwa fünfzig andere Gelehrte, die zwar ebenfalls mit Fleiß und Eifer, aber nicht mit gleicher Regelmäßigkeit die Wissenschaft pflegen konnten. Daneben feuerte F r ankel die jungen Theologen, die er als Direktor des jüdisch-theologischen Seminar sachlich und methodisch bildete und belehrte, unermüdlich an, sich wissenschaftlich zu betätigen und schon im dritten Jahre seiner leitenden Wirksamkeit hatte er die große Freude, die wissenschaftlichen Leistungen seiner Jünger, die der kinderlose Marin wie seine Kinder liebte und in vertrauten Stunden als seine Kinder bezeichnete, der Öffentlichkeit zuführen. Seit 1856,