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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 1 · p. Seite 54

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 1
Article
Die jüdischen Artikel in Ibn al-Qifti's Gelehrtenlexikon
Date
1905-01-01
Page
Seite 54 (sequence 14)
Language
German
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54 Die jüdischen Artikel in Ibn al-Qifti’s Gelehrtenlexikon. darüber gesammelte Material von Berliner (Israel. Monats־־ schritt, Beilage z. Jüd, Presse, 1901, nr. 6)1). Es ist merkwürdig, wie Q. gerade über Maimonides ungenügend unterrichtet war, trotzdem er selbst in Kairo seine Jugend, noch zu Lebzeiten M/s, verbracht hat und trotzdem er mit Josef ibn ,Aknin so eng befreundet war. So berichtet er z. B., dass M. direkt aus Spanien nach Egypten gekommen ist und weiss nichts von seinem langen Aufenthalte im Megrib; so erwähnt er seinen Komm, zum Talmud und eine Schrift gegen die Auferstehung, die er aus Furcht vor den Häuptern der Juden nur den Anhängern seiner diesbezüglichen Ansichten gezeigt haben soll, kennt aber nicht M/s arabisches Hauptwerk, nämlich die Daläla, die doch auch von Muhamedanern eifrig studirt wurde usw. Selbstverständlich kann man hier Q., soweit wir seinen Charakter kennen, nicht der Böswilligkeit beschuldigen, sondern nur des Mangels an richtigen und zuverlässigen Nachrichten.— Ibn abi Oseibia (11,117; übersetzt von Chwolson ib. 353) rühmt M. über die Massen und teilt Verse mit, die der Kadi al-Sa id b. Senä al-Mulk auf ihn gedichtet hat (übersetzt ib. 348), ist aber sonst kurz. Seinen angeblichen Uebertritt zum Islam versetzt er nach dem Megrib und berichtet darüber mit den Worten »man sagt« Von seinen Werken erwähnt er nur die medicinischen und das religionsphilosophische, das er als »ein grosses Werk über die Religion der Juden« (^Jlc bezeichnet. 18. Abu־l־Fadl Benjamin asch-Schureiti2) (p. 426; St. p. 309, nr. 17), ein nur aus Q. bekannter Mathematiker ג) Vgl. besonders die hier nur nebenbei erwähnte Notiz von D. S. Margoliouth (JQR. XIII, 539), wo der aus Safadi mitgeteilte Art. über M. zeigt, wie sich über die vermeintliche Apostasie des M. allerlei unmögliche Legenden gebildet haben. 2) So liest St., s. Hebr. Bibliogr. XVI, 10, wo der Art. aus Q# mitgeteilt und besprochen ist. Lippert punktirt asch-Schariti. Der Name Benjamin ist bei Q., der den hebr. Ursprung nicht erkannt hat, in ben Jämin getrennt.

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