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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 1 · p. Seite 47

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 1
Article
Die jüdischen Artikel in Ibn al-Qifti's Gelehrtenlexikon
Date
1905-01-01
Page
Seite 47 (sequence 7)
Language
German
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Die jüdischen Artikel in Ibn al-Qifti’s Oelehrienlexikon. 47 Schriften, 21 an Zahl, sind nur im Fihrist (p. 274) aufgezählt, während Q. kurz sagt: J »seine Schriften sind bekannt in der Astrologie«. Vgl. auch Suter p. 15, nr. 26. 7. A b u-l-H a s a n Ali b. Rabban a t-T a b a r i, ev. ein Sohn des vorhergehenden (p. 231; St. § 20), ein ausgczeichneter Arzt. Infolge eines Aufruhrs verliess er Tabaristan, übersiedelte nach Rei, wo al-Räzi [und al-'Einzerbi] seine Schüler gewesen, und dann nach Sarmenraa. Von seinen Schriften ist die bedeutendste eine medizinische Encyklopädie u. d. T. (Paradies der Weisheit), die aus VII Abteilungen bestand, welche in 30 Abschnitte und 360 Kapitel zerfielen. Sie ist handschriftlich im British Museum und in Berlin vorhanden und Manches daraus ist mitgeteilt1). — Q. erwähnt hier seine Hauptquelle, nämlich die Schrift des Muhammed b. Ishäq an-Nadim (d. h. den Fihrist, ed. p. 296) und sagt, dass nach diesem der Name Rabban’s Sahl gelautet habe2). Weiter berichtet er in seinem Namen, dass 'Ali zuerst ein Sekretär des Mäziär b. Qärin, des Fürsten von Tabaristan (s. Weil II, 321), gewesen, dass er später in den Dienst des Chalifen al-Mu'tasim (833—842) getreten, dem er das Bekenntnis des Isläm ablegte, und dass er dann einer der ersten Beamten des Mutawakkil (847—861) geworden sei. So wurde ein Sohn des berühmten Rabbiners zum Renegaten. Ibn abi Os. (I, 309) führt von ihm einen auf den Arzt bezügliche Sentenz an und hat noch 4 Schriften, die sowohl im Fihr. als auch bei Q. fehlen (bei St. nr. 6—9). x) So z. B. bei Kaufmann (Die Sinne 77) und Schreiner (MGWJ 1898, 462; interessante biographische Daten über den Autor und seinen Vater). 2) Im Fihr. heisst es aber anst. Rabban (qJ;) fälschlich Zeil (J^j) und dabei wird noch ausdrücklich betont »mit Lam [am Ende vgl. St., p. 33, n. 1. In den Anm. zum Fihr. (II, 141) ist der Art. Q.’s, bis auf die letzten zwei Zeilen, vollständig mifgeteilt.

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