Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 49 (1905)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die jüdischen Artikel in Ibn al-Qifti's Gelehrtenlexikon
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 5)
- Language
- German
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Die jüdischen Artikel in Ibn al-Qifti’s Gelehrtenlexikon. 45 klagte sehr seinen Tod, der zur Zeit Mansür’s (754—775) erfolgt ist. Q. nennt auch hier seine Quelle, nämlich den Arzt Müsa b. Israel al־Küfi (s. über ihn Q. 316; Ibn abi Os. L, 161). — Die Namen Furät und Schahnätha resp. Schahätha sind sehr selten, kommen aber auch sonsi in der jüd. Litteratur vor, so ein Massoret Abraham b. פראת und Josef b. Jehuda b. Benjamin שחאתה, Kopist des ms. Bodl. 1006 (s. St., JQR. XI, 593 nr. 599; 616 nr. 724). 4. Maschallah, eigentlich Ma scha’a Allah (*^1 L*), d. h. was Gott will1) (p. 327; St. § 18), einer der ersten und bedeutendsten arabischen Astrologen, so dass er der einzige seiner Zeit in der Wissenschaft der Urteile (d. h. der Astrologie) genannt wird. Er lebte unter al-Mansür bis auf die Tage des Ma’mün (813—833), also ungefähr 770—820. Seine Heimat wird nicht angegeben, doch nennt ihn Häggi Chalifa »al-Misri«, d. h. Egypter. Seine Schriften, 19 an Zahl, zählt der Fihrist (p. 273) auf, bei Q. dagegen, der ihm hier vollständig folgt, brechen die Titel in der Mitte des neunten ab, so dass eine augenscheinliche Lücke vorliegt. Interessant ist auch ein von Q. mitgeteiltes Gespräch zwischen M. und einem Sufiän ath-Thauri, wobei ihm dieser sagte : Du (als Astrolog) fürchtest dich vor dem Saturn ich aber (als gläubiger Muslim) mich vor dem Herrn des Saturn (nämlich vor Gott); du hoffst auf den Jupiter ich abei auf den Herrn des Jupiter; du suchst Zuflucht bei einer Konsultation (^L^oCwl), jch aber bei der Gnade Gottes ג) Nach St. vielleicht Joel od. Joab. Als seinen eigentlichen Namen giebt der Fihrist an »Mischa, d. h. er wird zahlreich« und als den seines Vaters (wofür Q. hat). Über Mischa sind verschiedene Deutungen vermutet worden (St. vermutet y&ju* d. h. מבשר), doch giebt es einen Name מישא auch in der Bibel (I Chr. 8, 9, s. Sokolow-Jubelschrift, p. 150 n. 1; der Name des Enkels Josua b. Levi’s aber, der dort ebenfalls angeführt wird, lautet nicht מישא resp. מישי, sondern מיישא, מיאשא u. מיי שי, also Meascha, s. Baeher, Agada d. pal. Amoräer III, 614).