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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 1 · p. Seite 43

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 1
Article
Die jüdischen Artikel in Ibn al-Qifti's Gelehrtenlexikon
Date
1905-01-01
Page
Seite 43 (sequence 3)
Language
German
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Die jüdischen Artikel in Ibn al-Qifti’s Gelehrtenlexikon. 43 mung die einzige oder doch die Hauptquefle ist. Allerdings hat bereits Steinschneider die betreffenden Artikel in seinen verschiedenen Werken nnd Abhandlungen mit der ihm eignen Meisterschaft benutzt und ausgenutzt, und zwar nicht nur auf Grund der oben erwähnten Auszüge, sondern auch einiger Handschriften, doch glaube ich, dass es jetzt, nachdem uns eine vollständige Edition vorliegt, nicht überflüssig sein dürfte, alle diese Artikel hier vorzuführen, kurz zu besprechen und dabei hauptsächlich die Hauptquelle Q/s, den Fihrist, und seinen Ausschreiber (soweit es sich um Ärzte handelt), Ibn abi Oseibia1), zu berücksichtigen. Ich gebe nunmehr diese Artikel in chronologischer Reihenfolge und verweise bei jedem auf den entsprechenden Paragraphen in Steinschneideris »Arabische Literatur der Juden« (== St.), wo auch die ganze hierhergehörige Litteratur bis Ende 1902 zu finden ist. 1. ffiäsargawejhi, auch Mäsargis genannt (ed. p. 324; St § 16), der älteste bisher bekannte arabisch schreibende Jude im Bereiche des Islam und zugleich einer der ersten arabischen Ärzte und der älteste Übersetzer aus dem Syrischen. Er stammte aus Syrien und lebte in Basra in der zweiten Hälfte des VII. Jahrh. Sein Hauptverdienst besteht darin, dass er die Pandekten des Presbyters Aron aus dem Syrischen ins Arabische übersetzt hat2) und zu den 30 Abschnitten der Vorlage noch seine zwei eigenen hinzugefügt hat (Q. p. 80, I. 12). Das geschah zur Zeit des Chalifats Merwän’s des I (683). Als Quelle nennt hier Q. ibn Grulgul, d. h. den Arzt Abu Daud Sulejmän b* Hassän b. Gr., der Leibarzt des spanischen Chalifen Hischäm ז) S. Brockelmann, ZDMG. 1904, 258. Ibn abi Os. hat noch das Original Vorgelegen, so dass er auch da, wo er ausführlicher ist, als die Edition des Q., wahrscheinlich aus seiner Vorlage geschöpft hat. 2) Dieser Aron war aber kein Syrer und seine Schrift wurde ins Syrische aus dem Griechischen übersetzt, s. ausser den von St., ZDMG. 1899, 433, n. 2, angeführten Stellen noch Duval, La litterature syriaque, p. 274—75.

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