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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 1 · p. Seite 22

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 1
Article
Das Ausgiessen von Wein und Öl als Ehrung bei den Juden
Date
1905-01-01
Page
Seite 22 (sequence 11)
Language
German
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22 Das Ausgiessen von Wein und Öl als Ehrung bei den Juden. chen mit riechendem Öl; dagegen untersagt er die Ver־ wenduhg von Obst, das schon Fleisch hat, und die von Fläschchen mit Speiseöl, und sagt zusammenfassend, dass alles, was in den Hütte aufgehängt wird, nicht mehr ver־ wendet werden darf1). Was bezwecken nun - alle diese bezeichnet, so . Tos. Berach. IV, 15: ,מברכי] על הדגן ■שהוא מן.המובחר, כיזד צד, שלמד של גלוסקין ושלמה של בעל הבית מברך על שלמד, 'של גלוסקין. פרופה של גלוסקין ושלימה של בעל הבית מברך על השלימה של בעל הבית, Tanchuma ,אמד רבי אלעזר בן עזריה, למה' הדבר דומה, למלך שנטל :5 תצוד סאה •של חטים ונתנה לנחתום ואמר לו הוצא ממנו כך וכך סולת כך וכך סובין פך וכך מורפן וסלית לי מתוכה [גלוסקא אחת יפה מנופה ומעולה, Toss. Jom tob IV, 10; III, 7 (b. Beza 29b), Toss. Berach. VII, 2, .b. Pessach. 37a, Echa rab. 2, 12; 1, 16, Pessikta 104b. Aus den meisten Stellen ist ersichtlich, dass es bei besseren Mahlzeiten zum Fleisch gegessen wurde und eigentlich als Luxus galt; es war nur beim Bäcker zu haben, wesshalb es dem Hausbrod gegenübergestellt wird. Vgl. Midr. d» 4, 13. Aus b. Erubi. 64b, Toss. Pessach. I, .27, jer. Aboda sarä I, 40 a 53 ist zu ersehen, dass es gesäuert war. Dass es nach Jadajim I, 5 : המים שהנחתום מטביל בהם את הגלוסקין פסולים vom Bäcker in Wasser getaucht worden sei, ist allerdings etwas sonderbar, und man wäre geneigt, an die Form zu denken, in denen dieses Luxusbackwerk gebacken wurde. Nach Toss. Sabb. XII, 14 giebt man es Kranken und es wird gestattet, es am Sabbath zu zerstückeln. Aber b. Erub. 37 b (Toss. Demai VIII, 1. 2, Mischna VI, 12): תניא.עם הארק שאמר לחבר קח לי אגודה של ירק אר גלוסקא אחת אינו צריך לעשן ist die Zusammenstellung des feinen Brodes mit einem Bund Gemüse nicht grade natürlich zu nennen, ebenso in Toss. Nedar. VH, 2: אמרה גלוסקין שאגי טועמת ופילפלין שאני טועמת אפילו לא היה לו אותו הפין;מימיו הרי זה.יפר, wiewohl für beide eine Erklärung leicht gefunden werden kann. Das Gleiche gilt von der Schilderung der messianischen Zeit in Kethub. 111b (Sifre Deut. 315): ,עתידה ארץ ישראל שתוציא גלוסקאות וכלי מילת שנאמר יהי פסת בר בארץ im Sifre: .שיהיו• חטים מוציאים גלוסקאות כמלא פסת יד Soll in Semach. VIII der Satz שהביאו אוכל und שלא הביאו אוכל zu streichen sein? Wie dem auch sei, scheint mir die Gleichstellung גלופקא y.0Xkiyj,0•/ sowohl lautlich, als auch sachlich nicht begründet. ג) Dass man Todte unter, einem Zelte zu Grabe trug, findet sich auch bei den alten Arabern.׳ Goldziher, Muhatn. Studien I, 256 führt den Fall Abü-Hurejra (starb 57) an, der, als er sein Ende herannahen fühlte, den Wunsch geäussert haben soll: »Schlaget kein Zelt über mich, folget mir nicht mit dem Rauchfass, sondern eilet

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