Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 48 (1904)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1904)
- Article
- [Nachricht] / Levy, Ludwig
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 47 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Kurze Mitteilungen. 47 schaft. Auf die Festsetzung des Anfangsjahres dieser Herrschaft (607) will Vf. an anderer Stelle zurückkommen. Im nächsten Hefte folgen die Ausführungen d. Vf. über Dan. IX. [20] Die Revue Semitique (Oct. 1903) enthält »Recherches bibliques«, le Livre d?Arnos« (Schluss) von J. Halevy. [21] Aus der Revue des Etudes juives (Juli-September 1903) notiren wir einen Aufsatz von Israel Levi, betitelt: Un problerne de paleographie hebraique. Vf. sucht nachzuweisen, dass das Wort אח an manchen Stellen (z. B. Ez. 18, 10, Prov. 18, 19.) aus einem ח entstanden ist, dass ursprünglieh eine Abreviatur war. Der allein stehende Buchstabe Hess einen Abschreiber an das kürzeste Wort denken, dessen Hauptbestandteil ה ist. Sollte diese Erscheinung, meint Verf., vielleicht nicht allein bei ח Vorkommen, sollten also auch andere Wörter zuweilen falsche Auflösungen von Abreviaturen sein? [22] ln der Wiener Zeitschr. für d. Kunde des Morgenlandes XXVII, 3 behandelt Berkowicz, M. »Strophenbau und Responsion in den Psalmen«. [23] In der Bibi. Zeitschr. I, 3 veröffentlicht P. Riessler einen Artikel »Über Nehemias und Esdras«. [24] An Gustav Opperts im Dez. 1902 in der Berliner Anthropologischen Gesellschaft gehaltenen Vortrag über »Tharschisch und Ophir«, der uns jetzt als Sonderabdruck aus der Zeitschrift f. Ethnologie 1903 vorliegt, haben sich eine Reihe von Aufsätzen angeschlossen, die die beiden alten Probleme aufs Neue behandeln. Im Globus (22. Oct. 03) kommt H. Singer im Wesentlichen zu demselben Resultate wie Oppert, »dass man bei den von König Chiram und Salomo gemeinsam unternommenen Expedition zwischen den nach Ophir gerichteten und so genannten und den unbenannten und nicht nach Ophir gerichteten Fahrten unterscheiden müsse, dass die■ ersteren und leichteren nach der Ostküste Afrikas (südlich von Sambesi, wo die