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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1904-01-01 · Heft 1 (Januar 1904) · p. Seite 48

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
48 (1904)
Issue
Heft 1 (Januar 1904)
Article
[Nachricht] / Levy, Ludwig
Date
1904-01-01
Page
Seite 48 (sequence 6)
Language
German
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IRI
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48 Kurze Mitteilungen. grossen Ruinen- und Minenstätten Rhodesiens zweifellos semitischen Ursprungs seien), die letzteren, die drei Jahre dauernden, nach Indien gingen; dass unter Ophir zunächst ein im südlichen Arabien, unweit Hadramaut (Ophir heutigem Dhofar) gelegenes Gebiet anzusehen sei, der Name allmählich aber auf immer weiter entfernte Küstenländer Ostafrikas übertragen wurde«. [25] In der Zeitschrift für Ethnologie, Heft IV, 1903 veröffentlicht F. Goldstein einen Aufsatz: Zur Kenntnis der Chaldäer. Vf. hält es für wahrscheinlich, dass »die Griechen den Namen Phöniker als Allgemeinbegriff gebraucht haben, wie Barbaren oder Äthiopien. Die Phöniker selber nannten sich nicht Phöniker, sondern Kanaanäer, noch in christl. Zeit nannte sich so der afrikanische Bauer«. Vielmehr halte er es für erwiesen, »dass das oder wenigstens eins von den Griechenland und den fernen Westen kultivirenden Völkern die Chaldäer gewesen sind«. Vf. citirt aus dem vorerwähnten Vortrage Opperts: »Wir erfahren von Ber o s u s, dass sie von einer mächtigen Königin beherrscht wurden, die Thalassa hiess, wir erfahren ferner, dass nach ihr das Meer bei den Griechen benannt wurde, und endlieh, dass eine reiche Gegend im fernen Spanien von ihr kolonisirt und, mit geringfügiger Veränderung ihres Namens, Tarshish genannt wurde«. [26] Zu demselben Thema nennen wir den Artikel: »Wo liegt das Salomonische Goldland Ophir«? von Wächter in der Zeitschr. für Naturwissenschaften 75. Bd., Heft IV—VI. [27] In den Mitteilungen und Nachrichten des deutschen Palästinavereines 1903, Nr. 2 findet sich ein Aufsatz: Epigraphisches und Pseudepigraphisches von Dal man. Auf S. 23—27 bespricht Vf. drei Fragmente aus Marmor, die angeblich von der Tür eines Grabgebäudes in Askalon stammen. Auf dem einen Fragment sehen wir altjüdische Ornamente : den siebenarmigen Leuchter, welchem rechts das Widderhorn, links der Palmzweig und der Ethrog beigege-

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