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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 1 · p. Seite 36

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 1
Article
Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther
Date
1903-01-01
Page
Seite 36 (sequence 13)
Language
German
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3(ל Zar Kritik de & griechischen und massoretischen Buches Esther. Verbum, so dass also der hebr. Text 9, 8 von LXX inbalilieh vollständig wiedergegeben ist. Nach Jahn dagegen lautet; der Urtext dieses Satzes: ויהודים א בי העיר בארבעה ע, לא ינוחו ויעשו את החמשה ע׳ ״ ’.בשמחה וששוןDie Juden aber in der Stadt Susa am 14. ruhten nicht und feierten den 15. mit Freude und Frohlocken“. Seine Begründung lautet: נקהלו״ scheint mir in LXX auch ebenso in 15 später eingesetzt zu sein, denn nach LXX richten die Juden am 14. in Susa kein Blutbad an44. Mau prüfe nur LXX 9, 15 und 9, 18 nach, und man wird grade vom Umgekehrten überzeugt sein. Sowohl nach dem hebr. als auch nach LXX und Josephosund nach Lucian trifft Mordechai die Verordnung, dass die späteren Juden stets den 14. und 15. Adar feiern sollen (xysiv 5s t7,7 t 2 <7 <7 a p s7׳ a a 15 3 x. 7. 7 )7ד aal vr, 7 77£7Tsaa15*r/.a׳rf,7 voü?A5ap), Und diese Bestimmung wird dann in 9, 22 begründet, was im hebr. Text durch einen Nebensatz ausgedrückt ist, dagegen in LXX zu einem Hauptsatz umgewandelt ist; und demgemäss musste in LXX das כימיס und החדש des hebr. Textes anders üoersetzt werden. Nach den Cod. Alex. u. Sin. lautet dieser Satz: £7 yap Ta07at,; Tal; 7,pipai; avs7:x13<7avT0 01 ,lobSalot a-rro to>7 byd'pojv au־rw7 aal T07 tr?;va z7 r! sorTc&ioT, (Var, sypio•/!) auvoT;, 0; 7,7 'A5ap, 0.7:0 7727800־; ei; ^apa7 aal a770 65077,; st; aya87,7 f4׳;ipa7, ayst7 aova; 7,uioa; yap.cov aal sO^poauv׳/;:. Dass a.ystv ao7׳a; 17/־ipa? die ur־ sprüngliche Lesart ist und nicht das unverständliche zyst7 0X07 aya8־a; vyjtifa; des Vatic., wird durch die armen. Bibel (Katarei zawurs n zain) und durch die Ve.t. lat. (celcbrare. hos dies) bewiesen. Der mit 7(0.7 767׳) החדשa) beginnende Satztkeil ist also bis zum Schluss von LXX Wort für Wort sklavisch der hebr. Ausdrucksweise angepasst, so dass die Uebersetzung von החדש und die Construction von נהפך (iGTpdyv) d776 — sic) dem griech. Sprachgebrauch zuwiderläuft. Das 6; ״?,v ’AÜip ist aus dem vorhergehenden Satz genommen, und kennzeichnet sich selbst nach -Jahn als ״späteren ZusatzDas Griechische ist hier demnach nur durch den massoretischen Text verständlich. Nach Jahn ist zunächst die Construction des LXX-Verses unbedingt primär, jedoch nimmt er an, dass in denselben mehrere ״spätere Zusätze44 gemachtsind, 80 8; 7.7 A5ap, und ferner soll aysiv auva; vyuipas aus oXov r.p1spav entstanden sein, und demgemäss übersetzt Jahn : Und den ganzen Monat —« — — sollen sie als Tagf /ier Gasterei und Freude feiern44. Sodann constatiert;

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