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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1902-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1902) · p. Seite 75

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
46 (1902)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1902)
Article
Studien über Dunasch's Kritik gegen Saadia
Date
1902-01-01
Page
Seite 75 (sequence 14)
Language
German
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Studien über Dunasch’s Kritik gegen Saadia. 75 schwachen Verben gehört, deren erster Radical eine tenuis ist, nnd dass er diese Ausführungen mit den Worten schliesst: התכונן ואל תתעלם מן המעשים המסוכנות גפ״ה בעי״ן ובלמ״ד שלהם וערכה (1לפי ערכה ואופניה ודרכיה, — das alles beweist, dass es sich hier um eine erst in ihren Anfängen befindliche Theorie handelt, die erst systematisiert ־werden soll, und deren Bedeutung nicht eindringlich genug hervorgehoben und eingeschärft werden kann. Einer solchen Aufforderung hätte es aber nicht bedurft, wenn, wie Porges annimmt, dem Verfasser von D2 bereits Chajjüdsch’s Werk Vorgelegen hätte. Das Verdienst des letzteren wird durch die Thatsaclie, dass in Dunasch’s Schrift schon die ersten Hinweise auf die neue Lehre enthalten sind, keineswegs geschmälert. War es ihm doch noch Vorbehalten, das Wesen der Verba geminata, für die sich in D2 noch keine Andeutung findet, aufzuhellen und zuerst das ganze System der Trilitterität in geordneter Weise darzustellen. Der letzte Einwand, den Porges gegen die Autorschaft von Dunasch für D2 iifs Treffen führt, dass nämlich der Stil der Schrift im Gegensatz zu der gewandten und reinen Ausdrucksweise von Dl steht2), ist allerdings ein an sich durchaus gerechtfertigter, besonders in Hinsicht auf die mancherlei Arabismen, mit denen die Darstellung durchsetzt ist3). Indessen kann auch dieser Umstand uns nicht bewegen, ב) Diese Wendung in D2 bedarf besonderer Würdigung. Indem der Verfass er den Schüler oder den Leser mit diesen Worten apostropliiert, fordert er auf, das Wesen der schwachen Verba in ein alp h abetisch geordnetes System zu bringen: ערכה לפי ערכה, wobei unter diesen Worten nicht Wurzel 11 zu verstehen sind, wie Porges p. 252 Ende annimmt, vielmehr die alphabetische Ordnung gemeint ist. Es sei dabei daran erinnert, dass Salomo Parchon, in seinem Wb. p. 54 d berichtet, Chajjiidscli habe einen ער ו ך, ein Wörterbuch eines arab. Lexicographen, als Vorbild benutzt, ולמד דרכיו und nach seiner Anordnung sich gerichtet, so dass eben nur von der äusseren Darstellung clabei die Eede ist. — Auch Porges’ Lesung ibicl. הדין השלים in Nr. 95, p 25 Z. 1, mit der Deutung auf das Gesetz der Trilitterität ist irrig, zumal dort davon gar nicht gebandelt wird; vielmehr muss gelesen werden, mit• Ros in, הדין השלם, zumal es auch nach Porges’ Vorschlag heissen müsste : דין השלום. 2) Porges 1. c. p. 255 — 256, a) lieber einige Arabismen in D2 vgl. Bacher, Anfänge der hebr. Grammatik, p. 114, Anm. 5. Zn dem dort verzeichneten Arabismus לא יעבד sei bemeikt, dass dieser sich auch findet in gleichem Sinn hei Ser ach ja ben Seh’altiel aus Barcelona im Hiobcomm. (ed. Schwarz תקות

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