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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1901-01-01 · Heft 1 · p. Seite 5

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
45 (1901)
Issue
Heft 1
Article
ur Exegese der verschiedenen Namen der Stiftshütte
Date
1901-01-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Zur Exegese der verschiedenen Namen der Stiftshütte. 5 Heiligtum durften ja nur die Priester betreten (Hum. 18,7), innerhalb des Yorhofes aber, wo der Altar stand, hatte das opfernde Yolk Zutritt (Lev. 1. 3. 4. 3, 2. 4, 4), die Frau aber, die eine Sabah, durfte auch diesen Teil nicht betreten. Daraus wäre also zu schliessen, dass unter מקדש das ganze Heiligtum innerhalb des Yorhofeszu verstehen ist, wozu auch der Brandopferaltar gehört. Die Umzäunung (חצר) gehört nicht dazu, denn in diesem Falle müsste es statt; ״In das Heiligtum komme sie nicht4‘, "״ "ואל החצר לא תבאin den Yorhof komme sie nicht“, heissen« Es ist auch naheLiegend, dass der Altar zum Miqdasch gehört, da er auch als קדש, heilig, betrachtet wird (Ex. 29, 37. 40, 101). Hoch klarer aber geht aus Ex. 40, 9. ff♦ hervor, was heilig und unter מקדש zu verstehen ist. Dort wird dem Moscheh geboten, Mischkan und alles, was sich darin befindet, Brandopferaltar und seine Geräte, Waschbecken und Gestell zu weihen, durch Salbung mit heiligem Öl. Durch diese Salbung erst werden Mischkan und die darin sich befindenden Geräte heilig, gleich wie Aharon und seine Söhne auch erst durch diese Salbung (V. 13) heilig, werden. Hur was mit heiligem Salböl gesalbt wird, kann heilig (מקדש, קדש) werden. Gesalbt wurde aber nur die Wohnung mit allen ihren Geräten, Brandopferaltar, Waschbecken und Gestell, nicht aber חצר, der Yorhof. Folglich kann auch חצר nicht zum Miqchsch gerechnet werden. Steht aber Miqdasch als Gegensatz von Mischkan, dann sind unter מקדש die heiligen Geräte zu verstehen,2) während 9 Wohl heisst es hier und an v. a. St. der Altar ist קדש קדשים doch damit soll dem Brandopferaltar nicht ein höherer Grad von Heiligkeit zugesproelien werden als den andern Geräten der Wohnung und ihr selbst, damit soll nur angedeutet werden, trotzdem der Altar ausser dem eigentlichen מקדש steht, so gehört er doch zu demselben (Eyssel S. 407). Nach Talmud Tr. Sehachim 83 b, (vergl. Easchi Ex. 29, 37) besteht die besondere Heiligkeit des Altars im Nachsatze: כל הנגע ״ במזבח יקדשalles was den Altar berührt, wird heilig, selbst unstatthafte Opfer werden heilig, sobald sie den Altar berühren“. Nach E. S. B. M. und Ihn Esra z. St. besteht die besondere Heiligkeit des Altars auch im Nachsatze, bezieht sich aber nicht auf das Opfer, sondern auf den Opfernden, d. h. wer dem Altäre naht, soll sich zuerst reinigen, damit er heilig sei. 2) Steht Qodesch Qodasckim im Gegensätze zu Ohel Moed, wie Nun!. 4, 4, dann bedeutet Qodesch Qodasehim die Geräte, die, weil mit und auf ihnen der heilige Dienst verrichtet wurde, besonders heilig sind; s. Easchi z. St. und zu Schebuoth 16b. Qodesch im Gegensätze

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