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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1900-01-01 · Heft 1 · p. Seite 34

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
44 (1900)
Issue
Heft 1
Article
Zur Charakteristik des Levi ben Abraham ben Chajjim
Date
1900-01-01
Page
Seite 34 (sequence 11)
Language
German
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34 Zur Charakteristik des Levi ben Abraham ben Chajjim. belehrt uns daher sowohl über die Aseität Gottes, als auch darüber, dass er die causa causarum ist1). Levi weist hierfür auf eine Bemerkung des Averroes hin, dass die nothwendige Existenz von dem, welchem sie zugesprochen werde, nicht nur besage, dass er ohne Ursache ist, sondern auch dass er die Ur~ Sache für anderes ist, dass sie also negative wie relative Be- Stimmung in sich einschliesse (.(מקבץ השלילות וההצטרפות ־ Auch grammatisch gliedert unser Autor den Vers Exod. 34, 6 anders als Maimonides. Dieser bezieht in den Worten ״Gott zog an seinem Antlitz vorüber“ ״sein Antlitz“ auf Gott. Gott ging an seinem eigenen Antlitz vorbei, d. 11. er liess Moses an der Erkenntniss, die durch ״Gottes Antlitz“ bezeichnet wird, vorüber zu einer anderen Erkenntniss gelangen 2). Levi glaubt, dass ״sein Antlitz“ das des Moses sei: Gott ging an des Moses Antlitz, d. 11. an seiner Absicht, Gottes Wesen zu erkennen, vorüber und führte ihn zu anderem3). Was die syntaktische Anordnung der beiden Tetragrammata anlangt, so hält er es sowohl für möglich, mit Saadia, das erstere als apostrophirendes Subject, wie auch, dem Accent folgend, es als Subject der Apostrophe anzusehen4). Die zweite der Eigenschaften אל״“, wird von Gott ausgesagt mit Rücksicht darauf, dass sich seine Vorsehung ununterbrochen auf die separaten Intelligenzen und die Sphären erstreckt, damit sie gesetzmässig י wirken5). Alle folgenden Attribute beziehen sieh auf Gottes Walten in der sublunarischen Welt, und zwar ist er לרחום insofern er uns erschuf6), חנון, insofern er uns die Kräfte giebt, die uns err) Dies will die Frage beantworten, welche in der exegetischen 11־ religionsphilosophischen Litteratur oft auftaucht, weshalb das erste Gebot uns nicht über die Schöpfung der Welt belehre. Vergl. Cod. hebr. Mon. a. a. 0.. בשם המאוחד כתב ר״ת שענינו מחוייב המציאות לכן סמך אמונת מציאותו והיותו עלת העלות על פסוק אנכי!'אלהיך וכתב החכם ב״ע כי זה השם הוא .פעם שם עצם ופעם שם התאר וכן רצה בן ר״ש״ד בשם מחויב המציאות וזה לש׳ ואם יקרא׳ מתחייב המציאות ענינו שהוא מצד שאין לו סבה והוא סבה לזולתו אמנם יהיה זה מקבץ השלילות וההצטרפות הואיל וענין אין סבה לו הוא שלילות והיותו סבה לזולתו הוא ההצטרפות. 2) More I, 21. ״Sein-Antlitz•‘ist ״sein Gesehen werden“ 76״ opav GC’JtTOV.“ 3) Es scheint, dass ihn hier dasselbe Prinzip leitet wie bei der Erklärung von Gen. 6,6. S. oben p. 32. 4) cf. Ibn Esra zur Stelle. 5) משגיח בתמידות על השכלים והגלגלים שעניינם מתמיד מחוייב כפי הדין, cf. More III, 17: הגלגלים ומה שבהם .... עניין ההשגחה בהם התמידחם על עניין שלא ישתנה 6) cf. Mo־re I, 54:. והמשל בו כי כשהושגה דקות הבד,גתו .... והמציא כחות בו והוא ענין הרחמנות נאמר עליו ית׳ דחום . . . .

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