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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 1 · p. Seite 34

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 1
Article
Die italienische Litteratur der Juden
Date
1899-01-01
Page
Seite 34 (sequence 3)
Language
German
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Die italienische Litteratur der Juden. 34 richtet, in meiner Beschreibung dieses Ms. heisst es: ״dass die Winkel eines Dreiecks 2 rechten (Arama Pf. 55) und über י״ג ליגין“. Im Citat aus Arama habe ich mich wohl geirrt, da ich in Pf. 55 nichts derart finden kann; ich weiss auch nicht, ob dieses Stück dem Jedidja gehört; da die Handschrift jetzt im Besitz D. Kaufmann's ist, so wird er hoffentlich das Richtige angeben1). Im Jahre 1574 unterschreibt Jedidja ein Gutachten in Ms. Mich. Add. 4« 67, ibl. 136, s. Magazin XVII, 230; s. daselbst 229 Anm., woraus sich erklärt, warum ich in Oatal. Sehbl. die Signatur ״Opp. Add. 4n“ angegeben habe; bei Neub. 2317 sind die im Mag. angegebenen Einzelheiten nicht verzeichnet. — Sonntag, den 8. November 1579 trat Jedidja in das Haus eines lsak, um den Sohn zu unterrichten (Notiz in Ms. Schbl. 21). Im Jahre 1580 richtet Jedidja ein Schreiben an Elasar b. Salomo aus Camerino, wie es scheint (קמירין), Ms. Opp. Add. oct. 38, bei Neub. 2416. Der Besitzer dieses Ms., Moses Kecanati b. Jedidja Salomo in Pesaro dürfte der Sohn des Verfassers sein. In demselben Jahre übersetzt Jedidja den More. — Im Jahre 1597 verfasste Jedidja de Uiniini ein hebr.-italienisehes Vokabular über die Bibel, betitelt ס׳ תורגמן, Ms. Reggio 15, Neub. 1498. Aus unbestimmter Zeit stammt ein Hymnus, ant. אודך בסי' פי mit dem Akrostichon des Verf., Ms. Schbl. 21. ״Immanuel de Fano“ habe ich ohne Anstand mitMenaehem Asarja idcntificirt, weil kein anderer dazu passt. Kaufmann (in seinem Artikel ״Der ..Führer“ Maimünis in der Welt־ litteratur“, Sonderabdr. aus d. Areh. f. Gesell, d. Phil. Bd. XI, 1898, S. 367) bemerkt, dass meine Vermuthung ״dem Unternehmen die Bedeutung einer ganz besonders denkwürdigen Thatsachc in der Culturgeschichte Italiens verleihen würde. So lange jedoch die Persönlichkeit, der die Widmung gilt, nicht mit Sicherheit erschlossen ist, wird cs erlaubt sein, an einen anderen, mehr im Leben als in der Wissenschaft hervorragenden Mäcen aus dem angesehenen Geschlechte derer von Fano zu denken als an den nachmaligen Rabbiner von Reggio.“ Da es sich hier um die Anwendung ,unbestreitbarer allgemeiner Regeln litterarischer Kritik auf einen einzelnen Fall handelt, der zugleich für italienische Cultur charakteristisch ist, so wird eine Auseinandersetzung ,mit unserem befreundeten Kritiker am Orte sein. Ein directer Grund gegen meine *) Das Citat ist vollkommen richtig: s. c. 55, fol. 197b, ed. Pollak. Vf des Stückes ist Mose Leoni, nicht Jedidja. D. K.

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