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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 1 · p. Seite 26

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 1
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1899-01-01
Page
Seite 26 (sequence 5)
Language
German
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26 l>ie Boligionsphiiosophie Abraham Ihn Esra’s. wo die Torah schon als fertig o, Mos. 31. 9) גם ריבת וב בליש די und abgeschlossen vorausgesetzt■ wird')., יהכגעגי אז בארץ 1), גם הגד ערשו עיש ברזל |ד.רא, Mos. 12, 61 5) , הביר האמה. Mos. 3, 1T) | היא ביבה בגי ע בי ר ן Die. ״Wahrheit” wäre hiernach, «lass die als Debersclirift dienenden Aniängsversc des 5. I־>. Mos. von späterer Hand 11 aehgetragen sind und nicht von Mosel» selbst, herrühren, ebenso wie die anderen als Beispiele angeführten Stellen. — Zu יעי‘ נדבה' f>. Mos. 34. i und zu 0 .34 עד היום הזה spricht 1E die Abfassung des ganzen, ans zwölf Versen hestellenden Kap 34 ״,an/ offen dem Josua zu. da R. Jehudah und R. Nehemiah dies bereits (Bab. batr. 14 bj von 34,5 12 ausgesagt hatten, was freilich R. Simon das. 15a nicht, hatte gelten 1 asseu. — Da^e^en weist IE die Annahme ab, dass וייטמע הבגעגי מלך ערד n. s. w. 4. Mos. 21, 1 tf. Josua zum Vf. habe, indem er die Hriinde jener Behauptung zu entkräften sucht. Die wohlgemeinte und aut’ wirklicher Pietät beruhemle Zurückhaltung lbn Esra’s verdient dalier nicht den gegen ilm ausgesprochenen Tadel, noch sind wir berechtigt, aus den wenigen, ihm von seiner ehrlichen Meinung a!)gerungenen Zugeständnissen. Folgerungen ihm unterzuschieben, die er eben ausdrücklich abgelehnt hat'(gegen Oraetz, (losch. VI, 453 11. AA). Aber auch einer Wegdeutung alles 'bedenklich Erscheinenden aus IE, wie Friedläudcr, Essays. S. 62 tf. eine solch(‘ versucht, ist nicht zuzustimmen. 3. Verfasser. Abgesehen von den genannten Ein- Schiebungen hält IE an den überlieferten .Verfassern der biblischen Rächer fest. Er erklärt Mosch für den Vf. des Pentateuch, und David für den Vf. derjenigen Psalmen, welche seinen Namen als Uebersehrift tragen (Einl. zu den Psalmen). Hinsichtlieh der Psalmen lässt sieh dies nach IE um so ('her festhalt.cn, als die Psalmen iusgesamuit von prophetischem Deiste eingegehen sind, wenn sie auch in den l leberseh ritten als ..Lied” oder ״Ge.h«*tu bezeichnet werden (das.)1) Auch היטיבה ברצי־גך אה צירן u. s. w. Ps. 51, 20—2i und Ps. 106. 48 lassen sehr wohl die Annahme einer prophetischen .Vorschau und dadurch veranlassteil Aeusscrung zu (Ootnni. zu Ps. 51, 20; zu Ps. 106, 48). Dem Talmud (Bab. batr. 14b) stimmt IE zu, dass Samuel das nach ihm be- *) Was IE hier in der Einl. zu den Psalmen ausspricht, hatte Saadia sehr krass und für unsere Anschauungen befremdlich in s. Einl. zu d Psalmen (deutsch von Cohn in Berliners Magazin 1881) gesagt.

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