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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 1 · p. Seite 20

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 1
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1899-01-01
Page
Seite 20 (sequence 4)
Language
German
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20 Die Haggada bei rien Kirchenvätern und in der apokryphischon Litt- \hiil. Vers ״I. Aut* die Kra־״e, warum die .,Cixr״ liier besonders luwvorgehobeu sind, lautet die Antwort des Midrasch: •הגיגם זד (1״ .בדמיה ילריהן יטאין לדם בן זוגMeerungebcueru, d. s. Reheuioth und Levjathan. die auch nur in einzelnen Kxemplaren da sind; daher komme auch die defective’Schreibweise von הגיגם. Die Behauptung ,,ייבדמיה, sei ..Mecruugehruer" steht freilich mit dem in Widerspruch, was wir sonst aus der haggudiselien Litteratur über dieses fabelhafte Wesen erfahren; so heisst es z, B. in einem palästinensischen Midrasch: בדמיה בדרי* אלף בד:רד אהה דיא־) ריב,יצר. על אלף דיים .*אלף דיים מגדלין לך. בל בדגי ע׳מבים רדיא איבלה, .,Behemoth in tausend Bergen“ d. i ein Thier, welches tausend Berge zum Lagerplatz “hat und wiederum 1000 Berge hringen allerlei Kräuter zu seiner Nahrung hervor*״^ Hin Versuch, dies(* Schwierigkeit״) zu lösen findet sich schon im vierten Buch(* Ksra4): quinto autem die .... eonservasti duo animalia. nomeii utiius vocasti Enoch5) (1. Behemoth) et iioincn secundi vocasti Lcviatan (*t separasti ca ab alterutro: non enim poterat septima pars, ubi erat aqua congregata eapere ea? et dodisti Enoeli iinani partem, quae siccata est tertio die. ut inhabitet in ea, ubi sunt inontes mille. Leviatan autem dedisti septimam partem humidam. . . Auf dieses Apokryphen gehet wohl auch die Bemerkung Epliraem s ‘י) zu unserem Verse zurück: ^>04 wäXj [?iySÜ.;] '•ffCi. e—iic. jÄt . •י jAiÄ } A-aClIA flc?.!}. ..Was dlC gTOSSCU י) Genes. K. Vll. 2. ־) Le\. U. XXII gegen Ende. :ז) Dass der Midrasch nicht im 5$ tan de war. diese .Schwierigkeit zuheben, liegt auf der Hand, dieselbe besteht nämlich in der Vermengung alter mythologischer Vorstellungen von diesen Ungeheuern mit der Kunstsage der Haggada. die am Schriftworte ihre bestimmte Grenze hat. 4> VI. 47 (Hilgcnfeld). :י) Die sinnlose LA. Enoch. die noch der lateinische Text bei Hilgcnfeld hat und erst bei Bcnsly beseitigt ist. scheint ihr Dasein einer Kandbemerkung zu verdanken, in der sich ein Hinweis .auf das Huch Henoch (—Enoch) 40, 7 befand, wo ebenfalls dasselbe von Behemoth und Levjathan erzählt wird, durch Missverstündniss aber gelangte ,.Enoch', in den Text und verdrängte das ursprüngliche ..Behemoth'• •) 1. e, T IS A, B.

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