Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 3)
- Language
- German
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Die Maggada bei den Kirchenvätern und in der apokryphischen Litt. 19 So lautet die Erörterung dieser Frage bei 1 lieroiivui., Ephraein dagegen meint: j׳A». 1^* bn \JLtJi i©rmj VL^Sj ״•*,i <nJL£©*& j-4י icri *i* fern 1^י j^cnU "«*ו״-׳ס j-1 . . . ־׳nl-^^^vc׳ Vom Firmament 1 * *), welches am zweiten Tage geschallen ist׳, sagte — Gott ־- es nicht, denn noeli war das Firmament nicht vollendet, es fehlte uoeh seine Ordnung und Ausschmückung . . . bis dass die Leuchtkorper — Sonne, Mond und Sterne —- geschaffen worden sind־). — Der Midrasch lässt sieh darüber folgender-!nassen aus: .יסדי אין כהיב בב' בי טיב ר חניגא-א' ישב גברא•־־ מחלוקה שג׳ ויהי מבהיל . . אם מחליקה שהיא רהקו:ו שד עולם 1ולישיבו אין בה בי טוב מחליקה שהיא לערבובי־ עאבי״ב א"י" •שמראי לפי •שלא נגמרה מלאכה המים. Warum fehlen beim zweiten Sehüpfungstagc die Worte ״Und es war gut“? ... K. Ilaniua sagt.• Weil an diesem Tage die Trennung — die Absonderung der Gewässer.. — entstand, w. <*. 10 ..Und das Firmament soll trennen das Wasser vom Wasser“ . . . Wenn nun schon hei einer solchen Trennung, welche zur Erhaltung und Wohnbannnehung der Welt dient, es nicht heisst, dass sie gut war, um wie viel weniger kann eine Trennung — Streitigkeit unter den Menschen — welche Verwirrung in der Welt hervorbringt, so — gut, — genannt werden? R. Samuel giebt folgenden Grund — für die Auslassung von בי טוב — an. Weil an diesem Tage die Arbeit der Wasser — die Ordnung der Wassermassen — noch nicht vollendet war“. Es ist demnach . nicht ausgemacht, auf welche Quelle eine ähnliche Erklärung Albert des Grossem:i) zurückgeht; er kann sie entweder Maimonides4 5), der diesen Midrasch anführt, entlohnt haben.• oder Ephraein•׳*), deren beider Werke schon früh in lateinischen und griechischen Ucbersetzungen Vorlagen. l) Ephr. 1. 0. 1, lo }>. C. ״) Genes. K. IV, 7. :i) Quaeritur de his, quae factae sint secunda die ... non habet beneeditionein . . , vidit Deus, quod esset bonum. Dicondum quod apud secundam diem dependet ab opera tertiae diei. Tom XIX pars I, pg, 781. 4) S. Joel, Verhältniss Albert d. Gr. zu Mos. Maimonides, p. 18. 5) Dann wäre allerdings der Schluss . . . dependet ab opera ״tertiae“ diei ungenau, denn nach Ephr. ist das Firmament erst mit dein vierten Tag ganz fertig geworden.