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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 40

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
R. Josef Aschkenas, der Mischnakritiker von Safet
Date
1898-01-01
Page
Seite 40 (sequence 3)
Language
German
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40 K, Josef Asehkenas, der Misclmakritiker von Safet. Vater R. Clmjjim und R, Mose Vit,•11 Calabrese’s, wie R. Mose Basula, um nur Einige zu nennen, aus Italien im heiligen Lande eingewandert Seldhncl aus Lundenburg hat uns ikk•}! andere Nachrichten aus seinem Lehen erhalten. R. Josef soll, wie er uns überliefert, der Schwiegersohn des Pos euer ..Landrabhiners“ R. Ahron gewesen sein. Vielleicht haben wir in diesem den Mann ׳/Ai erkennen, der in seinem Seelen״ gedüchtuiss zu Posen unter dem Namen des Gaons und Rabbiners von ״Posen und der Provinz” R. Ahron Heujam in h. R. Chajjim erwähnt wird1). Dem Mähren Schlund vorwandelt sieh nach der Vorstellung seiner Heimath der Rabbiner einer so angesehenen Gemeinde in dem ,.LandrawL Als einen unverdächtigen Zeugern müssen wir ihn ah<*r um so eher betrachten, als er sowohl von Safet als von Rosen her über diese Erziehungen im Klaren sein konnte Nennt, er doch neben Löb Raudnitz, dem Schwiegersöhne Hirsch Israels, doch wohl in Böhmen, und ('liajjim .Raschpitz in Mähren, Tsak Cohen, den Schwiegersohn Josef BaFs in Posen, als den dritten unter seinen Freunden, an welche Ahschritten seiner Briefe geschieht werden sollen־). Simson Bak:‘j hat uns aber auch noch andere Züge erhalten, die uns das Bild des lv. Josef Asehkenas, der bei den Chronographen fast zu einem blutlosen Schatten geworden ist, beleben helfen. 111 dem an die höchsten. Massstäbe gewohnten Safet batte seine heuige Lebensführung so unvenvischliehe Eindrücke zurüekgelassen, dass man von ihm sagen konnte, cs sei nach seinem Heimgänge nicht Seinesgleichen an Frömmigkeit zurückgeblieben. Die Miseh11ar die den Gegenstand seiner unablässigen Bemühungen gebildet hatte, wurde wie ein geheiligte]* Schatz in den Händen seiner Erben gehütet, aber als (Quelle segenstiftender Belehrung auch der Benutzung durch Lernbegierige zugänglich gemacht. Es war eine Handschrift, deren Alter bereits iin Jahre 1582 auf 880 Jahre geschätzt wurde, die somit aus aus dem Jahre 702 gestammt haben müsste. Heute, wo uns l) דגשמה הגאון ר״ס זאב״ד פוזגא והסריגה מוהר״ר אהרן בנים; במוהר״ר חייב זצ״ל. Es wird daselbst im Eingänge der Rabbinerliste auch eines anderen R. Ahron ומד״־ד״ר אהרן בר גרשון, jedoch nicht als Rabbiners vou Posen, gedacht. *) A. a. 0. f, 48 a. Für לרוזגא liest die Ausgabe der '"שבחי האר Lernberg 1858 [p. H4], willkürlich verändernd: .רשוזגא. In Del Medigo1* Texte heisst es: 'שיעתיק נ״ה :הב זה וישלהגו דרוזגא ליד חבירי ועמיהי שהר'ר יצחק כ״ץ ההן ר יובף בער פייגא. s) Ib. ־שיא. הגיח שמוהו בישראל בחסידות ועי; התלמוד והירושלמי והיה יוד;' כר שיהא שירא משגה בער פה. ואותן המשגיות גשהבו זה תר\פ שגה מגוקדי'.

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