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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 36

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
Die italienische Litteratur der Juden
Date
1898-01-01
Page
Seite 36 (sequence 4)
Language
German
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Die italienische Litteratur der Juden. m Forint‘]! christlicher Poeten1). Audi llagin (ChajjimVs trauzüsicho Ucborsetzmig der astrologischen Schriften dos Ahraham Ihn Ksru (in Mecimln 1278), (lm11־ Hilfe oder Grundlage <110 lateinisch(1]] gedruckten Ueborsetzimgcn verschweigen, knüpfen sich an einen hebräischen Text: meist aus lateinischen Quellen schöpft wahrscheinlich die anonyme nltfranzüsische Oompilation über die Fieber (ms. Berlin n. 288), die, Grundlage von Dr. Josef OostenvicheFs Schriftc.hen (von 82 S ): Boitrage zur Geschichte der jüdisch (?) - französischen Sprache und Literatur im Mittelalter, Czernowitz 1896. Die dort umsehriehenen Stücke in Heimen sind im Anhang zum Berliner (.'atalo2) •״. Ahth. S. 104) in bohr. Schrift niitgothcilt. Di(1׳ anderen fünf oder sechs Sprachen sind umfangreich vertreten u 11<l bedürfen (‘iner monographischen Behandlung־. G ri eehi sc h ist. obenan ׳״(•stellt■, weil die griechisch selirei- Inuiden Juden einen Finiluss aul' die׳ Philosophie und Keligion einer weiten Welt ausgeübt, haben und dm* ״Alexniidrinisnius״ sowie das Chri s tent hum , ohne die griechischen Sehrifien von ,luden unverständlich, wenn überhaupt vorhanden wäre. Theile des X. T. mul ('ine ־״rosse Anzahl von Apokryphen (zu denen Ilarmiek auch diu Diduche der Apostel über die ,.zwei jüdischen Wege‘‘ rechnet) sind von geborenen Juden geschrieben; Bernays hat ihnen den .,Phokylides״ vindiciert: hingegen hat V. Kose den vermeintlichen Juden, den Arzt Moschion, auf einen Schreibfehler (Judaeorum) zurückgeführt. Das jüdische Grieehenthuin, welches die klassische Philologie von sich wies״), hat die christliche Theologie, beinahe der jüdischen Forschung abgenommen; der Hcdlenismus in Winter und Wünschehs jüdischer Literatur >st allerdings kein Maas«- stab dafür. Die arabische Sprache nimmt die zweite, Stelle ein, denn es war die Sprache und die Vermittlerin der strengen Wissenschaft, die Vertreterin der Oultur unter der. Juden ף lieber den EintUiss christlicher Poesie und die Konntmss derselben im Allgemeinen Hessen sich die Bemerkungen im Verzeichniss der hubr. Handschr. der Berliner K. Bibliothek S. (vgl. H. B. XIV, 36) vielfach vermehren: doch sollen hier Einzelheiten uns nicht weit abführen. ף In Fried. Aug. Wolfs Vorles. über die Eucyklop. d. Alterth., Leipz. 1831, S. 215, liest man: Zu don aufgeklärtesten Nationen des Alterthums gehören u. s. w. auch die Juden, denn sie haben das Griechische im aloxandrisohen Zeitalter nachgoäfft . . , sie trugen nämlich griechische Weisheit in ihre alten Werke u. s. w., so dass nachher das N. T. entstehen konnte, welches nichts weiter ist, als eine Zusammensetzung von griechischen und jüdischen Ideen.

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