Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 30

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1898-01-01
Page
Seite 30 (sequence 14)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2829132-2829713-2829715-2845309--28334-2845349
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

30 Die Religionsphilosophio Abraham Ihn Ksra’s. gangb. Oomm. Exkurs zu 2. Mose 26. 1 בצורה הקדושים |s. weiter unten] wie L des Ibn Gebirol 1, 7; II, 12. 29; 29 ,״ג u. sonst. c) Die Sphäre des Gottes thron es (כסא הכבוד) zu Vs. 8, 4 und im Exeurs des gangb. Comm. zu 2. Mose 3, 15 (p. 12, e, ed. Netter, wo mit dem Supercomm. bei Kriedläuder, Essays, bebr. Th., S. 74 הוא כסא הכבוד zu lesen ist) eignet sieh IE aus L V, 70 und Köniyskronc Absatz י״י מי יבא עד הכו:הך an, wiewohl er sie als zehnte Sphäre zählt, während Ibn Gebirol in K als zehnte Sphäre die des Wcltgeistes und erst als eilte die des Gottesthrones vorfülirt (vgl. oben.)1) d) Der Begriif der Materie, welchen IE allerdings עצם d. 11. Substanz nennt, wird von demselben so bestimmt, dass die!Materie dasjenige ist, dem an sich ein Sein zu kommt (Exeurs zum kürz. Comm. zu 2. Mose 3, 14, S. 10: וגבול העצם שהוא העומד בעצבי, והצורה הפך הדבר) ganz neuplatoniseh wie L I, 6; V, 29. e) Zu 5. Mos. 31, 10: ידענו סי השם אחד *השינוי יבא מהמקבלים wie L ilb 33. 34, aber auch .Juda 11a־Lovi im Kus. II, 9—16. 50; IV, 15. 17. Der Gedanke stammt übrigens aus Plotin (Joel, Ibn Gebirol, S. 40) und aus den lieuplatonischen Schriften a) Liber de eausis § 9. 18. 19; b) Theologie des Aristoteles 8. 79. 89. (Vgl. Guttmann. Die lieLigions־ phil. des Gabirol S. 163, A. 2). f) ברא, schaffen, erklärt IE zu 1. Mose 1, 1 begrenzen wie Ilm Gebirol den Willen Gottes wirken lässt in L 11, 18. 19. g) Das Schaffen Gottes, bemerkt IE, ist nach der Ansicht der heidnischen Philosophie (חכמי האומורי* אנשי המחקר) ein unauihörlich währender Akt ohne Anfang und ohne Ende (Xu 2. Mose 20, 2 gangb Comm. p. 82 n, (Jol 2 ed. Netter: וחכמי האוגדה אינם מכחישים כי השם הוא לבדי* עשה שמים וארץ רק הם אוסרים כי השם הוא עושה הדיר בלי ראשית ואחריה; im kürz. Comm, zu 2. Mos. 20, 1, 8. 47, X. 19 vertreten die p חכמי diese der Sabbathidee nach IE widerstreitende Ansicht, zu der er sich dort noch nicht bekennt u. im frgm. Comm. zu 1. Mose 1,1, ed. Friedländer p. 40, X. 8 ואנשי המחקר מהחלקים d. h. den voug [ישי אומרים כי הש״י בורא המיר התורה וכסא הכבוד ל Auch bei den Arabern verstand man unter den Thron Gottes dio oberste Himmolssphilro, wobei und von Manchen unterschieden wird 8. die ansführl. Mittheilung Flügels iu ZDMG XX (186f>), S. *28, A. 20.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.