Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
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JO Die hebräischen Traditionen in den Werken des üioj’onvmus. III. כיי בלך נדאב *שרפו עצביוהיו רעהים בקיררה הב"־. *הבע הק״בה איגאה הכולך יצגה גר בי בזיון. ,.Als einstmals der König von Edom in die Hand des Königs von Moab fiel, da verbrannten sie (die ]Moabiter) seine (Jebeine (zu Kalk) u tünchten damit die Wände ihrer Häuser, nun fordert Gott (ienugtluiung für die dum königlichen Leichnam angethnne Entehrung.‘‘ Diese Tradition liegt aueli der Ucbersetxung des Targuiu zu (Jrunde:■ ('ער ראוקיד גרבי בלבא האדום וכריגון בגיייא נביהא. Hiernach lag das Entehrende darin,, dass sie die Asche gleichsam wie Kalküls Baumaterial verwendeten. Nach der von Hieronymus angeführten Tradition war die Exhuinirung der längst bestatteten Königsleiche zum Behüte der Verbrennung־ schon Schmach genug; darum übersetzt er לשיה mit. ״usque ad eineremu לעפר -״. während die andere Tradition das ״'שיר wörtlich nahm ״zu Maurerkalk“ ~ גיר (efr. des. 27. (J u. das jerus. Targ. zu Deut. 27, 2). hu Talmudeommentar (zu B. batlira 1. e.) erklärt Rasehi nur kurz על ׳טרפי ,בחבה בזיין, wonach also ebenfalls das Schmachvolle im Verbrennen lag: wenn er kurz verlier noch bemerkt, dass Gott dies!‘, Unthat an Moab strafe אע״פ שהוא אדיב', obwohl es sieb um einen Idumäer handle, so stimmt er damit auch mitllierom überein, der ebenfalls liervorhebt, dass der Prophet liier zeigen wolle, Deum onminm Dominum, et eunctas auinias ad suum iinperium pertinere, regis fjuoqur ]ditmacorunt injuriam viudicat, inmio scclus quod in cum a Moabiiis perpetratum est, ut ossa ejus usque ad cinerem cor.cremarent, et saevitiam suam et rabiem nec in morte' finirent. Ihn Esra. Kimchi, Abarbancl und Gersonides beziehen das Verbrechen Moabs auf das (Kön. II, 3, 27) erzählte Ereigniss, das Mescha. der König von Moab. den ältesten Sohn des Königs von Edom als Brandopfer darb rächte. Nach der Erklärung des Midrasch und des Joscphus (Antiqu. IX, 3) aber (cfr. Jalkut zu Könige II 1, c.) hat Mescha damals in der Bedrängniss seinen eigenen Sohn geopfert, um seinen Gott zu versöhnen und dessen Beistand zu gewinnen. 5 das ist auch die Ansicht der meisten neueren Exegeten. (Vgl. Graetz, Gesc-11. d. Juden, Bd. II A, p. 45). *) Die rabb. Bibel v. J. 15ö8 liest 3גיךא und *״ «על דאוהיחsh vorbräunten .... mit Kalk. ‘