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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 9

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
Date
1898-01-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Die heoriiisehen Traditioneu in den Werken des Hieronymus. Ul. 9 Am<»h) citiert, die letzte Stelle mit den Worten: סביד. נזלכבם (1־־.י־גם סביה פהכרביז גבן‘. Das Wort פהכר, das auch im Syrischen verkommt (j jjdLs ~ Götze), stammt nach Kohut (Aruch s. v.) aus dem Persischen und ist nicht mit פהבביי־ zu werwechseln, das aus 2 persischen Worten zusammengesetzt ist und ״Götzengürt(du bedeutet (cfr Targ. zu Ezeeh. 18, 18 u. .16, 16). Das in demselben Verse hier folgende רט־־־יו übers. II. mit prineipes, versteht aber darunter, wie er im (Kommentar erklärt, saeerdotes. Die LXX fügen ausdrücklich in der Hebers. 01 Izzzic scjt&v (neben z3c\ ot azy/rj-zz; aÜTojv) hinzu, wozu H. b(‘merkt: saeerdotes in Ilebraeo non habetur, sed j>riacij)cs. Addiderunt ita<p1e saeerdotes, 111 si velis sciiv, <{11i sint illi principes, audias saeerdotes. Auch der Svr. hat a?1cpisc,. ln der Parallelstellc (Jerem. 1(J, 3) steht allerdings im hehr. Texte בהגיי ריטייי, hier aber steht, dafür היא ויטי״י', die LXX u. Pescbitto lassen das הוא uniibersetzt, sie scheinen dafür בהגיר gelesen zu haben. 9. Cap, II v. 1. עי1 י^״פי עצכדה. Zur Erklärung* dieser Stelleführt II. folgend(' jiid. Tradition an: Tradunt. Ilehraei, ■ossa regis Jdumaeae jam sepulti, <jui cum Joram rege Jsrael et Josaphat rege Juda aseeiulcrat adversum Moab, in uiti- »»nein doloris a .Moabitis postea convulsa atquc succensa, Diest‘ Tradition hat sich im Talmud Ih bathra 22* in einer an diesen Vors anknüpfenden sprichwörtlichen Redensart ererhalten, die wie folgt lautet; באץ הלא שהייה ראיגיהא רנילבא האדם ״ .לא :שהיה לאיגיהיך רבהיב על ארבעה לא אשיבגי על שיפי רב'Derjenige, der die dem König von Edom angothano Schmach nicht, ungeahndet liess, der wird auch die dir zugefügte Kränkung nicht ungestraft lassen, denn» also heisst es (Arnos II, 1) u. s. w. Worin aber diese. ■״Schmach** bestanden, wird im Talmud nicht angegeben Kaschi führt, hier (im Gommentar zu Arnos) eine hebräische Tradition ohne Quellenangabe. mit ansselnnükendem Zusatz!‘, folgendennassen an: כעב אהה גפל נילך אריב L) Was bedeutet das Wort;גב an dieser Steile? Auch in der Baseler Aruch-Ausgabe (von BVJÜ) u. in der Venetiamo־ steht es. Kohut im ערוך השלם (111, p. 465) weiss es sich auch nicht zu erklären, er lässt es einfach weg und bemerkt in Note 7. ביבוס״ו עוד :גבן. Ks unterliegt keinem Zweite!, dass es ein comimpirtcs;:ו ist und zum Folgenden geliert: זב; בצשגיה והגשבעים בש״בב.

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