Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
Date
1898-01-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
82% known words query
IRI
…/2829132-2829713-2829715-2845307--28311-2845327
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

$ Die hebräischen Traditionen in der. Werken des Hieronymus, III. Dieses ל setzt sogar auelt die Uebersetzimg der LXX (zlz vtzog) u. das Targum (רא?7*ט bis ins Uneiulliehe) voraus. Es ist Kleinlich leicht oiuzusehen, wie aus dem ursprünglichen■ ל das ה mit dem KapIia-.Strie.hleiiä darüber entstanden ist Auch Ihn Esra bemerkt ausdriieklieh z. St.: גהה rrcr .ה״א ־בנדה■" ויקי־א לה1) גיבח■ (Num. 82, 42b s. lliicl. v. ]5 ורזלד כד2ם übersetzt H. Et ibit Melchern u. ebenso zu Zeplmnja ],5 u. Jerem 4i), 1 u. 3. — als stäiule £2 7מל. wie lieg. I, 11, 5 u. 33, 11. Keg. II, 23, 13. Auch Aquihi, Svmnmelnis u. der Syrer übersetzen es so; dag(\gen die LXX hier 01 jäaaAsT? aoTyc (ah a״jT0»v), die‘ Stellen in ,Jerem. u. Zeph. aber Mz),y6\x (al. MsA/oa). Das Targ. übersetzt hier כילבהרן u. ebenso die Stellen in denen., dagegen das במלכם in Zeph. mit ביג״ום פהכריהיץ (od. bei Kimelii פהכרמי־יהרז), so auch zu des. 8, 2.1, u. Arnos 5,2(3 אה סניה מלככב mit •יה סברה פהברמיבר. Im Arueli s. v. פהיר, werden die 3 Stellen (aus der. Zepli. u. Mau kann es wohl als Kegel aufstellen, dass das Kaplm-He sters auf eine corrumpirte Stelle, oder irgend eine grammatische Anomalie nulmerksam machen will, so auch an der von Ihn Esra oben als Analogie'angeführten Bibelstelle Nnm. B2. 42. Hier ]bitte offenbar der Plural stehen müssen, wie im vorhergehenden Verse אתהן s0 hier להן, da sich das Pronomen wie dort auf חיל2יהש •so hier auf סנדליה bezieht. Warum fehlt dasXun? Zweifellos weil das darauffolgende Wort נכה m1’t einem solchen beginnt und dieses als hemigraphirt auch zu .דד hinaut'beziehon — דהן — ist. Aber «lies konnte nur geschehen, wenn das ה ohne Mappik blieb. Darum merkt die Massoraan: ה׳ רפה, oder genauer nach Fronsdorffs Massora magna 1.247 'ג׳ דלא מפקא ד. ,,an drei Stellen in der Bibel erscheint .רד oline Punkt im .He, Xum. B2, 42. Zachar. 5,11 u. Ruth 2, 14״. Wir wollen noch darauf hinweisen, dass an der ersten Steile auch der גער הצעמים durch das seltene םיגא :2ורד dieses .לד besonders betont und dadurch auf die Mappiklosigkeifc des ד aufmerksam macht. Au der zweiten Stelle (Zachar. 5, 11) .יבגור. דד גיד scheint, das יה eine massorotischo!Randglosse gewesen zu sein (ein קרי), um an/.udoutou, dass für יבגוד zu lesen sei ל ולבניה; dieses קרי kam dann vom Rande in den Text und verdrängt») das לה• Audi liieren, sehüint so• r gelesen zujmhon, er ühorsoTzt in der Vulgata ״ut aedilieetur ei“, als stunde להבגיה לה• An der dritten Stelle endlich (Ruth 2, 14) ]y'2 ויאמר לה לעת האבל Lt dieses undageschirto .דד vielleicht aus einer Abbreviatur der beiden Worte רעת האפי entstanden, deren Anfangsbuchstaben .רד ergeben. Dass solche Abbreviaturen und Siegel im Bibeltext nicht selten Vorkommen, hat zuerst JacobRcifmnnn nachgewiesen und viele derselben in geistvoller Weise■ aufgelöst, Dr. Felix Perles hat gestützt darauf manche neue glückliche Auflösungsversucho hinzugefügt in der bei Ackermann in München erschienenen: Schrift: ״Analckten zur Textkritik der alttestamentl. Schriften״.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.