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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 7

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
Date
1898-01-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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l>i*׳ hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus. III. 7 sivn ..vulvam ejus**, vel ut npertius interpretatus ost Symmaehus ״viscera propm־״. Dass er mit ״vulva ejus“ *die LXX meint, sagt er zum Schluss, ן»ro ■miscriconlia LXX ■vulca tu transtulerunt. In unsern Ausgaben steht zwar [j.7]Tsaav, ah er die Walton’sehe Polyglotte morkt sehen die LA!rr^pav (d. i. vulva, 3h1ttcrschoss) an1}, Aquila hat o־~Aayyva «׳jtcj (staue Eingeweide) u. Synimaelms ebenso, nur fö׳a statt a0705, was 11. richtig mit viscera propria wicdergicbt, es ensprieht, ■dem hebr. מעיר, das ja auch nicht blos ״Eingeweide, sondern übertragen auch ״Inneres“, (Sitz des Mitgefühls). bedeutet. Von gutem Verständniss des Hebräischen zeigt II.\s Bemerkung: t|11ia Eehem (רחם) et vithunn et uiiscriconliam sigmiieat. Die Erklärung Ihn Ksra's שחיו ברחם אהד (mit Rczug aut’ das Zwillingspaar Jacob u. Ksau) stimmt lasst wörtlich mit II.’s Worten überein ״et eontenmeret vulvam Rebeeoae, quac uno partu geminos edidisset Lntautcs.“ 7. Ibid. ויטיף ״1ער אפר ועברהו שמרה גצח H. übersetzt: et tenuerit ultra furorem suurn, et imiignatiomun suam servaverit nstpie in iinem; er scheint hiernach .einen andern richtigem Text vor sich gehabt zu haben, und zwar: ,ויטר לעד אפר ועברי־.•* שטר ל:צח, wodurch der dreigliedrige Parallelismus borg(‘- stellt ist; Subjekt ist natürlich Edom Diese Lesart wird auch durch die Uebersetzung des Syrers bestätigt: jJJ© \te\o Dass diese LA. die Ursprungliehe war, kann man noch aus manchen Anzeichen ersehen. Das שמלה ist eine ganz ungewöhnlich«*■ Form, wenn עברילו Subjekt, im zweiten Heniistich sein soll (was ja mich dem massoret, Text gar nicht anders sein kann), daun müsste das Prädikat doch שמחה heissen. Die Anomalie von שמרה wird r : t tt: noch dadurch besonders hervorgeliobeii, dass die Massora anmerkt, das ה sei hier רפה, damit man nicht שמך״ lese; jedenfalls ist damit das ה beanstandet u. angedeutet, dass die ursprüngliche Form שמר lautete, Das ה ist wahrscheinlieh ein verschriebenes ל u. gehört hinab zu נצח, denn man erwartet, entsprechend dem לעד im Vordersätze — wofür die *LXX. wieder fälschlich לער (dq p.apT0p10v) gelesen — •רנצה נ) Was für Bewandtnis« es mit den Worten. £7:1 'fi; in der LXX an •dieser Stelle hat, ist völlig unorklädieh. Sollten sie aus der Parallel.stelle •Gen. 38, 9 מ6) ושחה ארצה\ ttjv y^v) hier in den Text gekommen sein?

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