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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 5

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
Date
1898-01-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus, III. 3. קירה (ib.) übersetzt Hier., das ה locale wiedergebeml richtig mit *״Gyrenerr* (nach C.), so hat auch das Targurn 0 'לק^ג, die. Pesch I>ie LXX übersetzen £-c/wXy]T0c, id est — erklärt II. — cocatns vel nom-natus, und fügt hinzu. die LXX hätten zwei ähnlich klingende. Wärter verwechselt, propter verbi similitudineni, quia Carae vocatio diei potest, ct nomen proprium appellativiun intellexenmt. Kr meint natürlich ק ך י אה; einen rechten Sinn gieht die griech. Uebersetzung auch vack il’s. Erklärung nicht, Dieses קירה kommt nochmals in Keg•. II, 10,1) vor: auch dort übers, es die Vulg, wie hier mit (..Vrencn, di!» LXX mit zoAtv (v. קיר, die Stadt,), Aquila hat Kauch der Syr.-IIexpl. das Targ, ל ק ר י נא. Das später {Amos II, 2) verkommende קריוה wird von den LXX ebenfalls als nomen appellativum mit tzO.ziq übersetzt, während cs II. als Eigennamen (Carioth, wie Eusebius im Onouiastikon) nimmt, ebenso der Syrer; das Targ. dagegen gieht cs mit בילבא (arx) wieder, ebenso. קר מואב (Jes. 15,1). 4. גלוה ׳בלמה (v. H). Auch hier maclit II. auf eine durch Wortähnlichkeit entstandene falsche und unsinnige {Jeher- Setzung der LXX aufmerksam. Pro cajttiritute * ]>erfedu3 Septuaginta captivUatem Sfdomoais interprotati sunt; verbmn Hebraieum Sülnnn, quod signifieat perfretam atque completam, nomen Snlomonis aestimantes. In der Tliat haben die LXX beidemal (V. 6 und 9) tou 1Eao>ijT>v5 (שלביה mit שלב7ז verwechselnd), was gar keinen Sinn hat, Aquila, Symmaclms und Theodotion, deren Uehersetzung 11, zur Unterstützung der seinigen anführt, haben das nichtige; wir fügen noch den Syrer und das Targ. hinzu. Nur die arab. Uebersetzung folgt der falschen der LXX. 5. Lbid. v. 9. ברי“. אדז״ב. ln äeht midraschiseher Weise wirft li. die Frage auf: Quaerimus quomodo Tvrii f rat res sint Judaeorum? Fratres hie amicos vocat et necessitudino copulatos, e.o quod Iliram prineeps Tyri cum David et Salomone avbo id est ivL etc. Was soll das ivi hier bedeuten? Wie kommt ארבע zu der Bedeutung ״ich bin gegangen“? Nun hier stand offenbar im Manuskript die römische Zahl IV. (nebst Komma), das hat ein Abschreiber (-cd, Drucker) 1V1 gelesen. So entstehen Lesarten! l) Damit ist auch das schwierige 'קריגא תעקר (Pesikta, ed. Buber, p. 141 נ erklärt, das Buber (das. Anm. 10) nicht zu erklären weiss.

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