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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 4

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
Date
1898-01-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4 Die hobriiischcn Traditionen in den Werken des Hieronymus. III. 4. Ibid. 4 -6. Es seien hier aus diesen Versen einige Stellen zusunimeugetragcu, an denen Hieron. in der Ueber- Setzung der LXX — besonders bei Eigennamen — Irrthumer nachweist, und sie aut' ihren Grund. Verwechselung formähnlicher Buchstaben, zurüekführt: 1. Zu בז־־הדד (v. 4) bemerkt er: Ubi in Hebraeo habt*- tur .Jhudiadad״ et uiiiuii noinen est, LXX interpretati sunt?jtoS vA<k;, i. e. tilii Ader“. Ilrs et!)((leih elementonun i'alsi similitudnui. — Ausser der arabischen Uebersetzung in der Walton'schen Rnlyglotto, die den LXX folgt, betinden sieb alle älteren Versionen liier in Uebereinstimmung־ mit dem masoret. 'hext. 2. כביה ערן (v. 5). Tn e<> <{110(^11«י loco — fährt II. in seinen sprachlich-kritischen Bemerkungen gegen die Septuaginta fort — ubi 110s dixiiuus ,.de domo volnptatum", quod Ilebraice dicitur ,.Mebbefh Eden4‘, et omne.s similiter transtuierunt, LXX interpretati sunt ״ex viris Chamm". Das Griechische lautet s\ av<L0W Xacidcv und es zeigt vom gesunden kritischen Sinne <les H., dass er nicht einfach sagt, die LXX hätten הרן für ערן gelesen, sondern das Entstehen des erstem aus dem letztem wie folgt erklärt: Daleth medium nominis literam Res arbitrantes, et juxtu cousuetudinnu suain Ain primae ITebraieae literae Chi Graecum praeponentes. Diese, letzte Bemerkung, dass es zur Gewohnheit der LXX gehöre, das hehr. ע durch das griecii. 'wiederzugeben, ist von "Wichtigkeit, für die Um- Schreibung mancher Eigennamen bei den griecii. Uebersetzern. Das haben selbst Neuere, die über das Onomnstikon geschrieben, übersehen 1). י) So jüngst Spanier in den ,.exeget. Beiträgen 7.u H.rs Onotn.“ Er nennt ($. 2) Hoi Besprechung des;קריר. ארבי das ,,Arboeh״ fAp^wy.) in der LXX eine ״falsche“ Schreibweise, während das durch ym auszudrücken bei den griechischen Verteilten ״juxta consuotudinem" ist. Die La. '\zv/o beruht auch nicht auf Verwechselung des £ mit 2> sondern nachdem nun einmal für ’Ap,3<״/'(׳ auch \Ap,3wz und ,Ap.ko geschrieben wurde, so bat ein Abschreiber es irrthümlich in ’Apy.w,’ und 'Apxo> umgesetzt. Solche Um- Setzungen sind gerade heim A!)schreiben der dem griech. Ohr fremd klingenden hehr. Eigennamen nicht ungewöhnlich, wie aus den in der Hexapla an solchen Stellen an geführten verschiedenartigsten LAA ersichtlich ist. Als Ouriosum sei hier eine Stelle aus Khabanus Naurus (comment. in libros Eegum II c. 2 v. 11 i. e. Sam. II) angeführt; er citirt zum Worte חברון die Erklärung des Hieron. aus dem Onomastiken wie folgt (nach der 6d. Migne): Comipte in uostris codicibus ,.Arbor“ scribitur — hier wird also aus dem hoc oder hoch schon ein borl — cum in Hebraeis legatur

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