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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 2

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
Date
1898-01-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2 Du* ]H'WnisrltLMi ,Ti-iiditionen in den Werken dos iiioronymn.s. Ul. gcäussert, »lass Gott sieh gerade diesen ,,zungenvcrstümmcltcji .Stotterer" /.um Propheten auserwälilt". Worauf!sich .aber dies(1 Tradition, abgesehen von der etymologischen Deutung des Eigennamens stützt, ist unsehwer iuizugeben. Entweder darauf, dass einzelne Theile der prophetisehen Reden (besonders in den beiden ersten < .Mpitclu) in auÜhllchd kur/»‘ Absätze von 2—2 Versen zerfallen, in denen sieh gewisse Phrasen zu öfteren Malen wiederholen, wie di»: in der ersten Hede achtmal wiederkehrende Einieiiungsfonne] ער ׳בליבה פיבעי . . . וער ארבעה לא אדי;־, oder der im vierten Cap. fünfmal wiedcrkchrcndc Refrain: ללא שבהם ערי.נאם י״י, Hiernach wäre unt»,r קט'ע ל י ׳בגא .,kurze, abgerissene (רע קטע;! Redeweise“ zu verstehen. Auch Ewald ..die Propheten des ulten Ihmdos“ bezeichnet, unabhängig von obiger Tradition, Arnos’ Dietion als ״einfach, kurz, abgerissen; selten spinnt, er denselben Gedanken in weiteren, vielfacher verlloehtenen Sätzen aus; die Rede, bewogt sich vielmehr in vielen neuen Altsätzen fort*4. Näher liegt der Hinweis darauf, dass Arnos sieh einiger, wohl dein platteren Volksdialekte .ungehöriger Wertformen bedient, in denen merkwürdiger Weise geradc der S- und Zischlaut aftieirt ist. so ברלה für ,( 14 .7) ביילש בריבה für ביהרף ,(11 ,<") בי־יהס für ״בהק ,(10 ,<)) נזשי־ף für יצחק (zweimal. 7, 0 und 10); העיק und העיק für הציק und 2) גיציק, 12); auch das schwierige 11 ,2) הביב') stellt nach unserer Meinung für ״ שביבKlamme“ (efr. unsere, Monographie: .,1)17» tdblisehe Erdbebentheorie“ p. 27). — Zur Beurteilung dieses Dialektes denke man an das ophraimitische סבילה und ש בילה (Richter 12, (3). 2. Ibid. בנקיים Die EXX übersetzen dieses Wort sv Azzstpsuji, oder, wie es Hier, lateinisch wiodergiebt: in Aecarim. ■Wie sie zu dieser Hebersetzung kamen, erklärt er wie folgt: Et. puto propter daicth et res iitterarum similitudiueiu hie quoque deeeptos pro נקיים quasi נקיים et exinde ״Accarinr4 posuisse sennononi. Dass solche Verwechselung ähnlich aussehender Buchstaben bei den LXX nichts Seltenes sei. deutet H. durch die Worte, .,hie. quoque“ an. Wenn er jedoch nicht weiss, wo .die EXX dann das ג׳ gelassen und darum hinzufugt: ״quanquam in principio nomiuis ג׳ littcra nulhun excusationem relmquat erroris, Accarim autem usque in praeseutiarum Uebraeum essonon legi'״, so ist vielleicht anzunehmen, dass im ursprünglichen (mit lauter grossen Buchstaben ge-

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