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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1892-01-01 · Heft 1 · p. Seite 13

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
37 (1892-1893)
Issue
Heft 1
Article
Beiträge zur rabbinischen Sprach- und Alterthumskunde
Date
1892-01-01
Page
Seite 13 (sequence 8)
Language
German
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Zur rabb mischen Sprachu. Alterthumskunde. 13 nach Arach אילה ein in Gestalt eines "Widders gefertigtes Behältniss zur Aufbewahrung der Schiffsgelder (der Schiffsbock, vgl. Schiffskatze), nach R. Nissiru ausserdem als Schiffszeichen (napda^q\L0v) und gutes Omen für die schnelle Fahrt des Schiffes angebracht: בכל ספינה היו עושין איל מעץ לנחש ולסימן שתהא הספינה קלה בהלכתה והיו ממלאין אותו דינרי ורב. Eine ähnliche Erklärung giebt auch de Lara, verwirft dieselbe aber zu Gunsten der sonderbaren, auch von Kohut wiederholten Ab״ leitung von IXeos, ileus Höhle, Schlupfwinkel oder IXeög, das Holz, aus dem die den Schiffsschatz bergende Ruderstange geschnitzt wurde. Der stehende Ausdruck für Schiffsballast war 5X7]. — Jer. B, Mezia Y fol. 10 c, unten: אילץ דיהבין עיבידתא לאילין דמפרשין לריסים מב׳ מג׳ קסוסטבן אין וו רביתא אלא הטרשא übersetzt Levy nh. WB IT, 447: diejenigen, welche nach überseeischen Stadien fahren, also von ריס Stadium. Was hat man sich ,unter überseeischen Stadien zu denken? Es ist aber לניסין von ניסא vrjGoq zu lesen. Der Sinn ist: Kaufleute, die denjenigen, die in die See stechen, um auf den Inseln Handel zu treiben, eine Ladung anvertrauen, dürfen, ohne sich des Wuchers schuldig zu machen, von dem Getreide u. s. w. zwei oder drei Maasse, Sextarien abziehen. Die Uebersetzung bei Levy IY, 310 ist ungenau und ריסין ist in der Uebersetzung übergangen, קסוסטבן falsch durch xiaaoßtov hölzernen Eimer oder Pokal, richtig •IY, 347 durch Sextarius, |s<mov erklärt. Es ist hier von dem Seezins (לןליטו של ״ם) die Rede, der wie auch bei den Griechen und Römern (׳coxos vatmxds, fenus nautieum), weil mit grösserem Risico verbunden, höher als der sichere Landzins war (vgl. G. Hermann griech. Priv. Alterth. 49,5 und Schoemann griech; Alterth. I, 451; Lübker Reallexion Sjjltzopo<; und Zinsen). — Die Stellen im Sifre Behaalotscha § 86: ויראו בני אלהים את בנות האדם מה היו בני הדיינים היו אוחזין נשים מן השוק ומענין אותן אם בך בני הדיינים עושים ק״ו לשאר הטרטין ist ihrem Sinne nach klar, zweifelhaft ist bloss das Schlusswort טרסין, das Aruch nicht verzeichnet hat. Im Jalkut ist dafür לשאר כל אדם zu lesen. R. Hillel im Commentar zu Sifre erklärt das Wort offenbar dem Sinne nach הדיוטות gewöhnliche Menschen, im Gegensätze zu den Yornehmen בני הדיינין. De Lara im Jr David und Ket. Keh. und nach ihm auch Levy und J. Fürst gloss. denken an tritus abgebraucht, gewöhnlich, ohne zu erwägen, dass der Ausdruck homo tritus nicht nachweisbar ist. Kohut zieht das Arabische zur Erklärung heran. Ich einen dire הטרטין in הפל טין Pirat,

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