Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 37 (1892-1893)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Beiträge zur rabbinischen Sprach- und Alterthumskunde
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 11 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2829132-2829640-2829642-2844955--24569-2844978- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Zur rabbinischen Sprachu, Alterthumskunde. 11 Münchener Handschrift liest Mos הייא und lässt die drei anderen Worte ־weg, so auch verschiedene andere Handschrifteil und alte Texte, andere Handschriften lesen hlos הילוד הייא (vgl. Dikd. Sof, z. St.) Wenn man weiss, dass bei den Griechen nach dem Commando des xsXsoary^ (hortator, pausarius) oder nach der Flöte und dem Gesänge der Schiffsleute gerudert wurde und ״auf dem Hintertheile des Schiffes Götter- und Heroenbilder angebracht waren, die dem Schiffe den Hamen gaben“ (Lübker Reallex. s. v. Schifffahrt; so heisst bei Lucian Nav. c. 5 ein Schiff: Isis, Hermann griech. Privatalterth. 50,33), so liegt es nahe, in דדיא die bekannte Interjection und in הילד entweder den Namen des Schiffes: Helene oder den Schiffsgesang griechischer Ruderer, die Helena anrufen, zu suchen. Derartige Gesänge der Schiffszieher werden auch sonst im Talmud Sota 48a erwähnt und R. Huna, ein Schüler Rab’s (Frankel, Einl. in den jerus. Talmud 73a) tradirt, dass dieselben, sowie die Gesänge der Rinderhirten auch von Israeliten anstandslos wiederholt werden dürfen, da sie (obwohl heidnischen Inhalts) lediglich zur Anfeuerung bei der Arbeit dienen, während die Gesänge der Weber oder Riemer verfänglichen Inhalts seien. אסור (Aruch אמר ר׳ ד,ונא ומרא דנגדי ודברךי שרי דגרדאי (דגלדאי Dazu bemerkt RascM תגרי מושבי ספינות בחבל שרי שאינו אלא לורום במלאכה!md Aruch s. v.בקר in: — נגדי מושכי הספינות ועיין בהם ר׳ הונא ולא היה בהן גדופין. In Namen und Einrichtung der Schiffe ist viel fremder Einfluss nachweisbar. Nach Suidas wurde eine Art Schiffe, die in Naxos gefertigt wurden, otX<p7) genannt. Zwischen den Sporaden, Phönizien und Palästina bestand reger Seeverkehr, und man geht wohl nicht fehl, in all<p7j das arara. אלפא, Schiff wiederzufinden (vgl. סלמנפון eXacvc). — Schiffsbezeichnungen wurden von Namen der Gefässe hergenommen: vaisseau von vas, navis, בעורא ,נאו, navia (Sachs Beitr. 2,27) darum möchte ich auch nach der Erklärung ini Aruch und der Ausführung bei Frankel aram. Fremdw. 217 בוצית mit ßoöTta, ßoötCov, ßooiKov, Butte, Fass, und דוגית, das im Talmud mit בוצית identificirt wird, mit doga, (von coX׳^, Behälter) zusammenstellen. — גמלא דאיסקניתא (Synh. 67b) Brückenbrett (Yarr.דפקדב׳ ,דאיסקני u. a. in Dikd. sof.) ist in ג׳ דאיסקפיתא: Brett des Kahnes, von dem auch sonst vorkommenden אסקפה oder איזקפא md(p0Q Kahn zu ändern. Die Synh. a. a. 0. erzählte Geschichte von Seiri, der den in Wasser verwandelten