Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 36 (1887)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Autor des masoretischen Werkes Ochlah w' Ochlah
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 30 (sequence 30)
- Language
- German
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30 Der Autor bes masorctischeirWerkes Ochlal) w' Ochlah (אבלה ואבלה). — und das ist das Resultat dieser Untersuchung— stammt dieses masoretischeWerk direkt oder indirekt-a n s der großen M a s o r a d e s R. G e r s ch o m. Es lohnt sich auch, der Mühe nachzuforschen, aus welchem Bibel-Codex kann R. G. oder der Vers, des Ms. H. sein Material entlehnt haben? Als ältere, zuverlässige Muster-Codices werden hin und wieder citirt ספר מעה, ferner das ספר היללי und daneben ם' ירושלמי. Ginsberg citirt Codices mit verschiedenen Namen. אל שרקי, d. h. ein morgenländischer, also gleich ם' מדינחאה oder ס' ב כלא ה. Dasselbe bedeutet auch das von demselben citirte אל נגרארי (theMassorah I p. 604 Nr. 645, 644). Dieses Wort ist wohl verschrieben statt א לבגדאד י, d. h. in Bagdad angefertigt, oder dort aufbewahrt. Das ם׳ לונכרט, von demselben citirt (das. p. 606 Nr. 655) ist woh l ebenfalls verschrieben statt לונברט, also etwa ein lombardischer Codex. Von allen diesen Codices ftiib am meisten Varianten aus dem s. g. Cod. Hillali bekannt; aber in diesem scheinen nicht längere mas. Notizen an: Fuße, also etwa eine M. Mag. enthalten gewesen zu sei», wie aus Excerpten hervorgeht, welche bei Ginsburg, Eben-Sapir und in Cod. Heb. München Nr. 422, aufgeführt sindi. Es sind aus demselben nur ivenig bedeutende Varianten angemerkt. Noch weniger haben dergleichen längere mas. Notizen enthalte», die als noch älter genannten Suranischen, Nehardeanischen (מוראי גהרדעאי) oder die aus der talmudischen Zeit genannten ס׳ ר׳ נחמן ,ליהודה בר יחזקאל. Das von diesen Tradirten ist nur geringfügig und höchstens als Variante anzn» sehen. Man sollte: auS diesen nicht so viel Wesens machen. Ist es aber nicht erstaunlich, daß, als Maimuni im 12. Jh. einen recht, recht correkten Codex zu Grunde legen wollte, er keinen andern fand, als den von A h.r o n B e n - As ch er aus Liberias? Dieser Codex ist zwar noch vorhanden, liegt in eine Synagoge in Aleppo, eS ist aber nicht bekannt, ob er auch die M.