Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 36 (1887)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Autor des masoretischen Werkes Ochlah w' Ochlah
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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4 Der Autor des masoretischen Werkes Öchlah w' Ochlah <,אכלה ו4«כלה) nicht auf dem Titelblatte, weil dieses fehlt. Möglich auch, daß es ihn gar nicht geführt hat, sondern nur מסורה גדולה, wie aus dem Zusatz eines Cpätern hervorgeht (w. u.). Wie denn auch gewiß E. F. nur diesen Titel in der Handschr. hat. (Frensdorff Einl. XI). Aber es muß den Titel אכלה gehabt haben, da es ebenso wie E. F. mit diesen Worten beginnt, und eben darum so benannt wurde. Daher hat Hupfeld mit Recht es unter diesen Titel behandelt. Ja, die Erwähnung des Werkes אכלה bei Kimchi bezieht sich vielmehr auf Ms. H. als auf E. F. (wie weiter nachgewiesen werden wird). Dieses masor. Sammelwerk besteht aus zwei Abtheitungen oder richtiger aus zwei durch Nrr. bezeichnete Zusammenstellungen oder O r d n u ng e n (סררא קרמאה ם' אחרינא). Die Erster« ent hält 170 Nrr. und die Letzte 343. Zwei Register im Anfänge geben den Inhalt der Nrr. in beiden Abtheilungen an (סימני מסורה), Jede der beiden Sidra behandelt den mas. Stoff nach verschiedenen Gesichtspunkten. Die Erste stellt eine Reihe von verschiedenen Wörtern öder Wortpaaren oder Wortgruppen zusammen, welche nur vereinzelt in der Bibel Vorkommen und unter einander etwas Analoges haben. Die Reihe hat, wie in E. F. eine vollständige alphabetische Folge (אלפא כיחא מן חד חד —מן תרין חריין — מן ג׳ ד') oder eine unvollständige (רליג), oder ohne dieses vorhandende Hilssmittel (שט־). Die zweite Abtheilung dagegen folgt einer ganz anderen Zusammenstellung. Sie umfaßt eine Reihe von Wörtern oder Wortgruppen, welche von einer und derselben Wurzel gebildet ist, giebt an, wie oft diese vorkommen und bezeichnet die Abweichungen und Ausnahmen in den Formen oder in der Gruppirung. Die Zusammenstellung in den Abtheilungen unterscheidet sich demnach wesentlich, vou einander. Die Er stere zeigt in dem H e t e r o g e n e n irgend welche, wenn auch weit entfernte Aehnlichkeit. Die Letztere in dem Homogenen eine gewisse Verschiedenheit