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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1878-01-01 · Heft 1 · p. Seite 25

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
27 (1878)
Issue
Heft 1
Article
Die Religionsphilosophie des Abraham ibn Daud aus Toledo
Date
1878-01-01
Page
Seite 25 (sequence 12)
Language
German
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Dir Religionsphilosaphi« des Abraham ibn Daud aus Toledo. 25 zu gehen und über die vorhandenen Schwierigkeiten mehr hin« wegzuglsiten, als über sie zu wirklicher Klarheit zu gelangen. Die hervorragende Bedeutung dieser Frage ist dem Scharfsinn 21. b. D.'s sicherlich nicht entgangen. Wenn er ihr trotzdem eine, mit ihrem Gegenstand fast spielende, Lehandlungsweise zu Theil werden läßt, so legt uns das die Vermuthung nahe, er habe aus dem Konflikte, in welchen hier die Lehre der Schrift mit den Ergebnissen der ״wahren Philosophie" getreten war, keinen Ausweg finden können, und um keiner seiner Autoritäten zu nahe zu treten, habe er es vorgezogen, mit Umgehung der eigen!- kichen Schwierigkeiten sich, wenn dieser Ausdruck gestattet in, auf geschickte Weise aus der Schlinge zu ziehen. Tie folgende Darstellung möge unser eben ausgesprochenes Urtheil rechtfertigen. Die Untersuchung der Wechselbegriffe: Form und Stoff hatte zur Annahme einer ersten Materie geführt, die als das Substrat der Formen allem Werden und Entstehen vorausgehe und sich als das in alleu Veränderungen Beharrende erweise. Wir glauben, fährt nun A. b. D. hier fort, daß Gott zuerst diese U r m at e ri e geschaffen habe, wie ja auch der Werkmeister vor allem Andere» dafür zu sorgen hat, daß das zu seinem Werke erforderliche Material herbeigeschafft werde, und dann erst dazu schreiten kann, dem vorhandenen Material die von ihm beabsichtigte Form eines Hauses, eines Schiffes u. bat. zu geben. Nachdem die Urmaterie geschaffen war, stattete Gott dieselbe nur der Form der allgemeinen K ö r v e r l i ch k e i l aus, die, im Unterschiede von der Form der differenzicten Körper, wie der Luft, des Wassers u. s. iv., einzig und allein in ver Kohärenz, d. i. in ver A u s d e h 1t u n g nach den drei sich rechtwinklig schneidenden Dimensionen besteht. Dan die Kohärenz das Wesen der allgemeinen Körperlichkeit ausmache, geht daraus hervor, daß man sich dieselbe nicht wegdeuken kann, ohne damit auch die Existenz des Körpers auszuheben. Der Begriff der Kohürsnz

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