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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1877-01-01 · Heft 1 · p. Seite 39

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
26 (1877)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1877-01-01
Page
Seite 39 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Receirsionen. 39 ähnlichen Quellen, noch von Davandi und andern prähistorischen Personen. Die Leichtgläubigen schämten sich ihrer Schwärmerei, und die Sache ist abgethan. Eine viel schwierigere, aber um so dankbarere Arbeit unternahm v. Gutschmid mit seinen ״Beitragen" gegen die afsyrischen Monstra, oder richtiger gegen die Behandlung der alten Geschichte von Seiten der Assyriologen. Vorurtheilslose Leser können ihm schon jetzt zu diesem neuen Siege gratuliren, und es wird ihm hoffentlich gelingen, auch die hartnäckigsten Schwär- Mer von ihren Jrrthümern zu bekehren. Diese herkulische Arbeit war aber höchst nothwendig. Denn schon begann einer der besonnensten Historiker, Max Duncker, auf Grund der angeblichen, von den Assyriologen mit Aplomb geltend gemachten und als unfehlbar entzifferten Urkunden die alte Geschichte mit einer ganzen Reihe altbabylonischer Könige zu füllen, und die bisher von Berosus und Herodot überlieferten Facta und Data geringschätzig zu behandeln. Duncker gilt mit Recht als Autorität auf dem Gebiete der alten Geschichte, und seine für Laien accomodirte Darstellung hat sein Werk populär gemacht. Es fehlt nicht viel, so würden die Resultate seiner Geschichte des alten Babyloniens und Assyriens in die Geschichtscompendien übergehen und die armen Schüler geplagt werden, ungeheuerliche Namen Karatadas, Purnapuryas, Kurigalzu, woniöglich mit ganz genauen chronologischen Data auswendig zu lernen. Gegen diese Ausfüllung der alten Geschichte mit, milde gesprochen, wenig begründeten Königreichen und Thatsachen, trat nun Gutschmid auf. Ihm liegt es allerdings am meisten am Herzen, die historische Ehre Herodots und auch Berosus' gegen die Angriffe der Assyriologen zu retten. Aber mehr noch als der Vater der Geschichte, müssen die biblischen Königsbücher in Schutz gegen diese Anmaßung Mancher genommen werden. Bekanntlich hat Schräder in seiner Schrift, ״die Keilinschriften

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