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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1877-01-01 · Heft 1 · p. Seite 20

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
26 (1877)
Issue
Heft 1
Article
Ezechiel Landau's Gesuch an Maria Theresia gegen Jonathan Eibeschütz
Date
1877-01-01
Page
Seite 20 (sequence 4)
Language
German
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20 Ezechiel £aubau'3 Gesuch an Maria Theresia Es belegt nach allen Seiten die Anklagen Emden's gegen ihn und beweist, daß dieser Gegner sie keineswegs leichtsinnig oder gar wahrheitswidrig aufgeführt hat. Diejenigen, welche sich für diese häßliche Geschichte aus dem vorigen Jahrhundert oder für Eibeschütz interessiren, müssen dieses Aktenstück von hohem Belang finden; es schlägt alle Zweifel nieder. Es lautet: ״Allerdurchlanchtigst' ----- Großmächtigste Römische Kayßerin, Auch in Germanien, Zu Hungarn und Böheimb Königin Ertz Herzogin Zu Oesterreich. ״Allergnädigste Erb Landes Fürstin und Frau Frau. ״Euer Kayßer Königl. Apostolischen Majestät in tiefester Erniedrigung fußfällig Vorzutragen Veranlasset werde, maß gestallten Bey Euer Majestät der Jonas Nath Eybeschitz gewester Rabiener Zu Metz, dermahlen aber als Ober-Rabiener der Stadt Hamburg mittelst intei-cessioa des Königl. Dänischen Gesannten Bittlich angesuchet, womit Selbter dahin Begnadiget würde in Euer Majestät Erblande des Königreich Böheimb und Zwar der Königl. Stadt Prag daß Jncolat wiederumb Zu erhalten, und Von der Prager Judenschaft Ruhiglich angenommen Zu werden. ״Euer Majestät Ersehen und Bep geboogensr LU: A: B: etc. mit mehreren, wienach Höchst Dieselbte den Supplicanten wegen seinen Ueblen Lebenslaufs, Haubtsächlich aber ut LU: Act B: Daß Selbter Bey Vorigen Turbulenten Kriegs Zeiten mittelst colludirung Deren Dazumahl feindlichen Frantzössischen Truppen sich mit denen Selben in der Stille Von hier in die Stadt Metz Verfüget, folgsamb denselben als keum Criminis laesae Majestatis sammbt seinen Weib und Ehelichen Kindern aus Höchst dero Sämmentlichen Erb Ländern Zu verwepßen geruhet haben; da aber Oben Benannten Supplioaotsn wegen seines üblen Lebenslaufs die Judenschaft zu Metz nicht gedulden wolte, als ist Selbter von Dannen in die Stadt Hamburg migriret, und dttrch seine Angeb oherne Lüst, und Witzigkeit es

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