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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1877-01-01 · Heft 1 · p. Seite 21

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
26 (1877)
Issue
Heft 1
Article
Ezechiel Landau's Gesuch an Maria Theresia gegen Jonathan Eibeschütz
Date
1877-01-01
Page
Seite 21 (sequence 5)
Language
German
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gegen Jonathan Eibeschütz. 21 dahin gebracht daß Selbter alda für einen Ober-Rabiener ernant worden sehe; ungeacht allen dessen ist derselbe um so mehr in seinen üblen Lebenslauf verhärtet geblieben, da er die falsche Lehre der von Sammentlicher in allen Theilen der weldt Befindlichen Judenschaft in großen Bann erklärten falschen M e s s i a e Schabshetzvi und seines Nachfolger Brachiae ernenret, und ausgebreittet, auch mit verschiedentlichen Zpiourisobsn, und wieder alle Religion der gantzen Weldt streittenden p r i n c ipiys das Iiidische Geschlecht erfüllet hat, Ursach wessen dann der offt Berührte Jonas Nath Eybeschitz ut Sigl. © von denen Ober-Rabienen, alß nembl. aus Franstfurth an Main, auß A mb st er dam, dann von jetzigen Ober-Rabiener auß Metz, in gleichen von allen Ober-Rabienern auß Italien in den Großen Bann erklärt worden ist. ״Und da auß denen Euer Majestät Kurtzangezogenen umbständen, dann in Zurüstsiecht deren von Jbro Majestät wieder den Supplicanten gerechtsambst ergangenen und Oben 8ub Lit: A: B. etc: Beygelegten Verordnungen, Leicht desgleich Bemelken Supplioanlen sein übles und lasterhafftes Leben Höchstgnädigst zu entnehmen ist, als ist auch von ihm, weilen Selbter unangesehen dieser allerhöchst wieder ihm gefällten straff, und Verordnungen durch solange Zeit, seinen üblen Lebenslauff nicht geendert, ferners nichts guttes zu anerhofssn, mir aber ebenfalls alls von Euer Majestät der Prager Judenschafft angestellten Ober-Rabiener darauf Bedacht zu seyn Obliegen Thuet, womit durch falsche Lehre das Jüdische Personale Besonders die Jugendt nicht verführet und erfüllet würde; Amber) auch Euer Majestät Hierorths Allergnädigst Zu erwegen Kommet, daß ich als ein Ober-Rabiener vermög unseren Gesätzen mit einen in den Großen Bann erklärten Juden in einer Stadt Zu wohnen nicht vermag, weil ansonsten

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